SPD-Fraktion fordert hessischen Impfgipfel

Nicht noch mehr Zeit und Vertrauen verlieren

Nach den zahlreichen Startschwierigkeiten bei den Impfungen der ersten, priorisierten Gruppe fordert die SPD-Fraktion im Hessischen Landtag einen Impfgipfel. Es gelte, eine neutrale Bestandsaufnahme vorzunehmen, die Fehler zu analysieren und im Ergebnis die Abläufe zu optimieren. Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Nancy Faeser sagte: „Nach den massiven Pannen zum Start müssen jetzt alle Akteure – auch Vertreter der Kommunen und des Bundes – an einen Tisch, um eine erfolgreiche und schnelle Impfung der Bevölkerung sicherzustellen. Aus diesem Grund fordern wir einen Impfgipfel in Hessen in der kommenden Woche.

Die Landesregierung darf bei diesem entscheidenden Thema nicht noch mehr Zeit und Vertrauen verlieren. Auch die Debatte um eine FFP-2 Maskenpflicht wird zu erneuten Versorgungsengpässen und sozialen Ungleichheiten führen, auf die man schon heute reagieren müsse. Es gilt endlich, Probleme rechtzeitig zu vermeiden und nicht nachträglich zu lösen.“ Im Rahmen dieses Impfgipfels sollten auch Vertreter der hessischen Pharmaunternehmen und der Gesundheitswirtschaft eingeladen werden, um mit den Akteuren über die Fragen zu beraten, wie die Produktion von Impfstoffen und Schutzmitteln auch in Hessen verbessert werden könnten, so Faeser.

Sie sagte: „Die SPD-Fraktion hat im Rahmen einer fraktionsinternen Anhörung bereits kurz vor Weihnachten mit Pharmaunternehmen und Verbänden über die Frage beraten, wie Hessen die Produktion von Medikamenten und von Schutzmitteln gegen das Corona-Virus besser steuern kann. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Standort Europa im Rahmen einer europäischen Strategie zu stärken, Teile der Produktion zurückzuholen und eine weitere Abwanderung von Unternehmen zu verhindern.“ Die SPD-Bundestagsfraktion hatte bereits in der letzten Woche einen Impfgipfel auf Bundesebene gefordert, um darüber zu beraten, wie die Produktion von Impfstoffen optimiert werden kann. Zudem will sie den Öffentlichen Gesundheitsdienst ausbauen und stärken. +++

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3 Kommentare

  1. Da kann ich meinen beiden Vorkommentatoren|innen nur zustimmen. Ein Leitmedium ist der selbsternannte Platzhirsch ganz bestimmt nicht! Aber man war ja schon immer etwas großzügiger bezugnehmend seinen eigenen Angaben: siehe das Jahr der Gründung. Da kommt es auf eine paar klitzekleine Werbelügen, die man den Osthessen weismachen will, auch nicht mehr an. Ebenso die Tatsache, dass das, was bereits andere zuvor entwickelten oder früher auf den Weg brachten, als seine eigenen Ideen zu verkaufen, ist nicht gerade die feine, englische Art. Früher hatte man dafür klare Bezeichnungen.

  2. Liebe/r N.Frey: Sie sprechen mir aus der Seele. Das selbstherrliche eines gewissen Portals in der Region ist wirklich kaum noch zu ertragen.

  3. Man sollte auch einmal nach FULDA schauen. Da man bei einem “STRENG GEHEIMEN” Besuch im Impfzentrum – des hessischen Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, zufälligerweise das Ak-Medium der osthessischen CDU dabei hatte. So langsam liebe CDUler, fällt es auf und euch letztlich auf die Füße! Wenn es auch anderen Abgeordneten aus dem hessischen Landtag (SPD, FDP Grüne…) offenbar nicht auffallen will, weil man ja mal schnell in Wiesbaden besucht wird und einen Schleimbeitrag bekommt. So ist das Ganze doch mehr als merk-(frag)-würdig. Ich frage mich, wo hier der Aufschrei der einstigen Hinterteil-Bewohner der heimischen CDU ist! Hat man die Segel so einfach eingestrichen? Hat man sich dem selbsternannten neuen Online-Leitmedium -was übrigens jeder Grundlage entbehrt- kampflos ergeben? Oder sagt man sich diese Lachnummer schafft sich alleine wieder ab. Einfach mal über alles nachdenken. Danke!

Demokratie braucht Teilhabe!