Sommertour Wiebke Knell – Regionale Produkte Chance für nachhaltige Entwicklung

Vielfältigkeit der Rhön gezeigt

Besuch beim "Rhöner-Fruchtgenuss" mit (v.l.n.r.: Emil Wehner, Rhöner Fruchtgenuss, Mario Klotzsche, Wiebke Knell, Ralf Köhler (FDP Eichenzell) und Jürgen Lenders). Foto: privat

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour besuchte Wiebke Knell, den Rhöner Fruchtgenuss in Nüsttal- Haselstein, die Schäferei mit Herz von Elmar Spies in Eiterfeld-Leimbach und „Hunfelt Braeu“ in Burghaun. Bei allen drei Stationen ging es um Regionalität, Nachhaltigkeit und die Stärkung der Wertschöpfung vor Ort.

Bei der Schäferei Elmar Spies

„Wir haben Frau Knell gezeigt, wie vielfältig die Rhön ist und welche tollen Produkte und Betriebe es hier gibt. In den letzten Jahren hat sich viel getan. Wichtig ist dabei, dass auch die großen Lebensmittelhändler die Entwicklung durch Regionaltheken in ihren Märkten unterstützen. Die Vermarktung über die Dachmarke Rhön wird von den fünf Landkreisen, auch vom Landkreis Fulda, getragen. Um den Marktzugang für Regionalerzeuger zu verbessern, wollen wir Vertriebskanäle wie Hofautomaten unterstützen. Auch die regionalen Wochenmärkte sind für die Erzeuger enorm wichtig, um ihre Produkte und deren Qualität präsentieren zu können. Auf der Basis eines Antrages meiner Fraktion hat deshalb der Kreistag im aktuellen Haushalt 50.000 Euro für solche Automaten und die Unterstützung von Regionalmärkten bereitgestellt“, so Mario Klotzsche.

In der Brauerei Hunfelt. (v.l.n.r.): Philipp Kratzer, Mario Klotzsche, Claus-Dieter Schad (Kreistagsfraktion), Sebastian Gärtner (Hunfelt Brauerei), Wiebke Knell und Ralf Köhler.

Wiebe Knell erläuterte: „Ich komme aus der Schwalm. Auch bei uns spielen regionale Erzeuger eine große Rolle. Ahle-Wurst und Schwälmer Brot sind sehr bekannt. Wir brauchen in Hessen Rahmenbedingungen, damit regionale Produkte nicht nur Folklore sind, sondern die Erzeuger und ihre Familien wirklich davon leben können. Gerade bei der Unterstützung regionaler Dachmarken muss die Landesregierung mehr tun. Regionalität, Nachhaltigkeit und biologischer Anbau gehören zusammen, damit wirklich etwas Besonderes entsteht. Bioprodukte aus China oder Lamm aus Neuseeland sind nicht das, was wir uns unter Nachhaltigkeit vorstellen. Uns besorgt, dass die aktuellen Preissteigerungen und die Inflation vor allem zu Lasten regionaler Erzeuger gehen. Während in der Pandemie die Verbraucher verstärkt zu regionalen Produkten gegriffen haben, sind nun billige Lebensmittel wieder stärker gefragt. Wir müssen deshalb aufpassen, dass nicht über Jahre gewachsene Strukturen aufgrund der aktuellen Krise wegbrechen. Ländliche Regionen brauchen eine Lobby in Wiesbaden, damit unsere Interessen auch gehört werden. Ich will gerne dazu weiterhin beitragen.“

Der Fuldaer Bundestagsabgeordnete Jürgen Lenders begleitete die Sommertour von Wiebke Knell. +++

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Letzte Aktualisierung: 02.10.2022, 05:22 Uhr
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