Berlin. Die SPD will nach den Worten ihrer stellvertretende Vorsitzenden Manuela Schwesig mit drei zentralen familienpolitischen Projekten in den kommenden Bundestagswahlkampf ziehen – darunter die Forderung nach gebührenfreien Kindertagesstätten bundesweit. „Wir wollen mehr Zeit für die Familie, indem wir Familien durch eine Familienarbeitszeit mit einem Familiengeld unterstützen“, sagte Schwesig der „Saarbrücker Zeitung“. Außerdem sollten alle Kitas in Deutschland gebührenfrei werden. „Insbesondere Familien mit kleinen Einkommen werden durch die Gebühren stark belastet und damit auch schlechter behandelt, als die, die nicht arbeiten gehen. Denn für diese Familien ist der Kita-Platz kostenfrei“, erläuterte Schwesig. Darüber hinaus dränge man darauf, Kinder im Steuerrecht besser zu berücksichtigen. „Und zwar nicht nur bei verheirateten Partnern, sondern in allen Familienkonstellationen“, so Schwesig. +++
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Neue Töne aus der Union:
„Das Modell der Hausfrauenehe ist tot“, genauso wie Adenauers Dictum „Kinder bekommen die Leute immer“. Die Union hat diese Entwicklung – anders als die SPD – aber bisher verschlafen mit bedauerlichen Ergebnissen:
– der Auf-bzw. Ausbau der notwendigen Infrastrukturen für das Zweiverdiener-Modell, insbesondere zur Betreuung von Kindern inclusive Ganztagsschulen wurde – zumindest in Unions-regierten Ländern – zu spät begonnen, weshalb hier immer noch ein riesiger Nachholbedarf herrscht,
– die Geburtenrate ging drastisch zurück und verharrte auf niedrigem Niveau,
– die, mittlerweile viel beklagte, demographische Lücke tat sich auf,
– Milliarden von Steuergeldern wurden insbesondere im Rahmen der sogenannten Familienpolitik in nicht mehr zeitgemäßen Modellen und Strukturen verschwendet,
– Rentenansprüche für Frauen konnten kaum erworben werben, weshalb diese von Altersarmut bedroht sind.
Insofern ist es zunächst einmal erfreulich, wenn in der CDU endlich diese Diskussion über zeitgemäße Familienpolitik geführt wird. Bis dies aber in konkrete Politik umgesetzt werden kann, insbesondere mit einer CSU, die noch einer „Herdprämie“ verhaftet ist, wird noch sehr viel – zu viel – Zeit vergehen.
Einfacher wäre es, sich den fortschrittlichen, von der Union aber noch heftig bekämpften, Vorschlägen von Frau Schwesig anzuschließen, wie die Union das ja offensichtlich beim weiteren Ausbau der Betreuungsplätze erkannt hat.
Was lernen wir daraus?
Die Union kann nicht Familienpolitik, ebensowenig wie sie Flüchtlingspolitik, Europapolitik, soziale Gerechtigkeit kann. Den Rückstand Deutschlands bzw. Europas auf all diesen Felder haben wir insbesondere der Union zu verdanken!
Was tun? Die wählen, die es können!
Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl: http://youtu.be/0zSclA_zqK4
Und was sagen unsere Bundestagsabgeordneten dazu? http://youtu.be/QGOx8I0COYg
Viel Spaß beim Anhören!
Im Gegensatz zur Union kann Frau Schwesig moderne Frauen- und Familienpolitik ! Weiter so!
Die Ablehnung des zum Familiengeld ausgebauten Elterngeldes und die Verzögerung beim Unterhaltsvorschuss durch frauenfeindliche Teile der Union und frauenfeindliche Arbeitgeberverbände ist kurzsichtig und familienfeindlich!
Eine Verbesserung ist immer möglich! Aber wo sind die Vorschläge?
Darüberhinaus ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit nicht nur ein Gebot der Fairness und Gleichberechtigung, sondern überfällig!
Verbesserter Mutterschutz hilft Männern, Frauen und Kindern. Also her damit!
Und mehr Frauen in den Führungsetagen von Wirtschaft und Verwaltung überwindet die Blockade-Haltung, mangelnde Kompetenz sowie unzureichende Kreativität und Sensibilität der männlichen Führungskräfte in Bezug auf intelligente, frauenkompatible Arbeitsbedingungen, um letztlich auch das ungenutzte Potential der Frauen für Wirtschaft und Verwaltung zu erschließen. Und solange das offenbar nur durch eine Frauenquote erreichbar ist, ist das eben der Weg! Auch wenn dieser im ersten Schritt wegen der frauenfeindlichen Blockade-Haltung der Union faktisch nur auf Aufsichtsratsebene durchsetzbar war!
Also: Frauen an die Macht!
Dass die Union nicht moderne Frauen- und Familienpolitik kann, muss eigentlich nicht schon wieder betont werden!
Neue Töne aus der Union:
„Das Modell der Hausfrauenehe ist tot“, genauso wie Adenauers Dictum „Kinder bekommen die Leute immer“. Die Union hat diese Entwicklung – anders als die SPD – aber bisher verschlafen mit bedauerlichen Ergebnissen:
– der Auf-bzw. Ausbau der notwendigen Infrastrukturen für das Zweiverdiener-Modell, insbesondere zur Betreuung von Kindern inclusive Ganztagsschulen wurde – zumindest in Unions-regierten Ländern – zu spät begonnen, weshalb hier immer noch ein riesiger Nachholbedarf herrscht,
– die Geburtenrate ging drastisch zurück und verharrte auf niedrigem Niveau,
– die, mittlerweile viel beklagte, demographische Lücke tat sich auf,
– Milliarden von Steuergeldern wurden insbesondere im Rahmen der sogenannten Familienpolitik in nicht mehr zeitgemäßen Modellen und Strukturen verschwendet,
– Rentenansprüche für Frauen konnten kaum erworben werben, weshalb diese von Altersarmut bedroht sind.
Insofern ist es zunächst einmal erfreulich, wenn in der CDU endlich diese Diskussion über zeitgemäße Familienpolitik geführt wird. Bis dies aber in konkrete Politik umgesetzt werden kann, insbesondere mit einer CSU, die noch einer „Herdprämie“ verhaftet ist, wird noch sehr viel – zu viel – Zeit vergehen.
Einfacher wäre es, sich den fortschrittlichen, von der Union aber noch heftig bekämpften, Vorschlägen von Frau Schwesig anzuschließen, wie die Union das ja offensichtlich beim weiteren Ausbau der Betreuungsplätze erkannt hat.
Was lernen wir daraus?
Die Union kann nicht Familienpolitik, ebensowenig wie sie Flüchtlingspolitik, Europapolitik, soziale Gerechtigkeit kann. Den Rückstand Deutschlands bzw. Europas auf all diesen Felder haben wir insbesondere der Union zu verdanken!
Was tun? Die wählen, die es können!
Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
http://youtu.be/0zSclA_zqK4
Und was sagen unsere Bundestagsabgeordneten dazu?
http://youtu.be/QGOx8I0COYg
Viel Spaß beim Anhören!
Im Gegensatz zur Union kann Frau Schwesig moderne Frauen- und Familienpolitik ! Weiter so!
Die Ablehnung des zum Familiengeld ausgebauten Elterngeldes und die Verzögerung beim Unterhaltsvorschuss durch frauenfeindliche Teile der Union und frauenfeindliche Arbeitgeberverbände ist kurzsichtig und familienfeindlich!
Eine Verbesserung ist immer möglich! Aber wo sind die Vorschläge?
Darüberhinaus ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit nicht nur ein Gebot der Fairness und Gleichberechtigung, sondern überfällig!
Verbesserter Mutterschutz hilft Männern, Frauen und Kindern. Also her damit!
Und mehr Frauen in den Führungsetagen von Wirtschaft und Verwaltung überwindet die Blockade-Haltung, mangelnde Kompetenz sowie unzureichende Kreativität und Sensibilität der männlichen Führungskräfte in Bezug auf intelligente, frauenkompatible Arbeitsbedingungen, um letztlich auch das ungenutzte Potential der Frauen für Wirtschaft und Verwaltung zu erschließen. Und solange das offenbar nur durch eine Frauenquote erreichbar ist, ist das eben der Weg! Auch wenn dieser im ersten Schritt wegen der frauenfeindlichen Blockade-Haltung der Union faktisch nur auf Aufsichtsratsebene durchsetzbar war!
Also: Frauen an die Macht!
Dass die Union nicht moderne Frauen- und Familienpolitik kann, muss eigentlich nicht schon wieder betont werden!
Und im übrigen: nach der Wahl ist vor der Wahl:
http://youtu.be/0zSclA_zqK4
Viel Spaß beim Anhören!