Schulz sieht geeintes und starkes Europa als Antwort auf Trump

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Martin Schulz (SPD)

Berlin. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sieht in einem geeinten und starken Europa die Antwort auf die Politik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump. „Europa ist die Antwort auf Trump, wenn wir jetzt zusammenhalten“, schrieb er in einer „Bild“-Sonderausgabe. Anders als die US-Regierung werde Deutschland unter einer SPD-Regierung nicht auf- sondern abrüsten. Gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wolle der SPD-Politiker Europa reformieren und „neues Leben, neue Stärke einhauchen durch Demokratie und mehr Bürgernähe“. Ein starkes Deutschland sei gut für Europa. Allerdings könne es Deutschland dauerhaft nicht gut gehen, „wenn in Südeuropa die Hälfte der jungen Leute arbeitslos ist“, schrieb Schulz weiter. Sein Motto als Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werde „Ärmel hochkrempeln und machen“ sein, so der SPD-Spitzenkandidat. +++


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1 Kommentar

  1. Merkel hat ihre Macht in Europa, nicht nur in der Flüchtlingspolitik, schon längst verspielt! Das lässt sich auch nicht mit Einführung der Schleierfahndung verschleiern!
    Der Unterschied zwischen Schulz und Merkel in der Europa-Politik ist, dass Merkel in den Jahren ihrer Kanzlerschaft Europa nicht nur in der EURO-Politik, sondern auch in der Flüchtlingspolitik sukzessive an die Wand gefahren hat und bei den Partnern Vorbehalte ggü. der, insbesondere auch von Schäuble praktizierten, deutschen Hegemonie eingepflanzt hat. Letzteres wird wieder einmal deutlich an dem Widerstand von Schäuble ggü. den vom neuen französischen Präsidenten Macron eingebrachten überfälligen Vorschlägen zur Reformierung der EU (neuester entlarvender Fauxpas, diesmal von Söder: lieber ein deutscher Finanzminister, der Europa sagt, wo es lang geht, als ein EU-Finanzminister, der in die Länder hineinregiert). Darüberhinaus hat sie die deutschen Wähler nicht nur bewußt im Unklaren gelassen über die von Deutschland übernommenen Haftungsrisiken (nicht nur im Falle Griechenland), sondern auch lauthals derartige Haftungen (EURO-Bonds) kategorisch ausgeschlossen – unlauter! Schulz hat sich dagegen Partei- und länderübergreifend bei seinen Europa-Aktivitäten große Anerkennung erworben, wenn man von den beiden Unions-Schmutz-Dossier-Finken Reul und Grässle einmal absieht.
    Einem Kanzler Schulz darf man daher auch in der Europa-Politik besonders in Zeiten eines unberechenbaren Trump getrost mehr zutrauen als einer abgewirtschafteten Merkel mit einem unberechenbaren Seehofer und Söder im Rücken.
    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU
    Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!

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