Schneller mit dem Bus von Eiterfeld nach Hünfeld

Anbindung an Nordhessischen Verkehrsverbund

Ein Blick, der lohnt: Die Bushaltestelle in Fürsteneck befindet sich gegenüber der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Burg der Fuldaer Fürstäbte, die heute Hessische Heimvolkshochschule ist. Foto: Karl-Heinz-Burkhardt

Bedingt durch ihre geografische Lage weist die Marktgemeinde Eiterfeld eine Besonderheit auf, die aber von der Bevölkerung im Alltag kaum wahrgenommen wird: An der nördlichen Gemeindegrenze, die zugleich die Kreisgrenze zwischen den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg bildet, stoßen der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) aneinander. Dies hat Auswirkungen auf die Linienführung und Tarifstruktur im öffentlichen Personennahverkehr.

Das ist bei den anderen kreisangehörigen Kommunen so nicht der Fall, die mit Teilen ihrer Gemarkungsfläche entweder an Verkehrsverbünde in Bayern beziehungsweise Thüringen angrenzen oder deren Nachbargemeinden in den Landkreisen Vogelsberg beziehungsweise Main-Kinzig ebenfalls zum Tarifgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds gehören. Die Marktgemeinde Burghaun grenzt zwar ebenfalls an den Nordhessischen Verkehrsverbund, jedoch gibt es hier keine direkte Busverbindung in das Tarifgebiet des Nordhessischen Verkehrsverbunds, sondern nur die Bahn.

Im Liniennetzplan der Lokalen Nahverkehrsgesellschaft, der alle Städte und Gemeinden im Landkreis mit Ausnahme der Stadt Fulda angehören, ist Eiterfeld ein so genannter Umsteigepunkt. Mit dem neuen Nahverkehrsplan für den Landkreis Fulda, der am 11. Dezember 2019 in Kraft tritt, soll die Funktion der zentralen Umsteigepunkte gestärkt werden. Weitere Umsteigepunkte sind für das nördliche Kreisgebiet Hünfeld, für das westliche Großenlüder, für das südliche Neuhof und Flieden sowie für das östliche Gersfeld, Hilders, Tann und Hofbieber.

Zur Vereinheitlichung des unterschiedlichen Tarifgefüges haben der Rhein-Main-Verkehrsverbund und der Nordhessische Verkehrsverbund vor einigen Jahren ein Übergangstarifgebiet eingerichtet, das sich im Landkreis Fulda bis zu einer gedachten Linie von Hosenfeld über Fulda und Dipperz nach Hofbieber erstreckt und im Landkreis Hersfeld-Rotenburg den Raum Rotenburg, Bebra und Bad Hersfeld umfasst. Innerhalb dieses Gebiets muss trotz Wechsel des Zuständigkeitsbereichs nur ein Fahrschein gelöst werden. Auch gelten die gleichen Preisstufen.

In Eiterfeld verläuft das Liniennetz mit Ausnahme der Buslinie 360, die alle zwei Stunden nach Bad Hersfeld fährt, innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbunds. Mit Inkrafttreten des neuen Nahverkehrsplans ergeben sich für die Marktgemeinde Verbesserungen. So wird die Linie 70 als Verbindungsachse zwischen Eiterfeld und Hünfeld gestärkt. Dadurch verkürzt sich die Fahrzeit zum Umsteigepunkt Hünfeld von derzeit bis zu 30 Minuten auf 20 Minuten. Auch wird ein Stundentakt eingeführt und die Bedienungszeit ausgeweitet. Zudem gibt es wieder eine Frühverbindung um fünf Uhr zu den Pendlerzügen in Hünfeld.

Die Ortsteile von Eiterfeld, die nicht an den Linien 360 und 70 liegen, werden durch die neue Buslinie 78 an die Kerngemeinde angebunden. Diese verkehrt vom zentralen Umsteigepunkt in der Ortsmitte aus in östlicher Richtung bis nach Soisdorf und in westlicher Richtung bis nach Dittlofrod. Nach Angaben von LNG-Geschäftsführer Daniel Vollmann werden die Haltestellen auch künftig im bisherigen Umfang oder mindestens im Zwei-Stunden-Takt angefahren, wobei sich einige Haltestellen an touristisch sehenswerten Punkten wie Burg Fürsteneck befinden. +++

Print Friendly, PDF & Email
Karaoke
24. August 2019 - ab 21:00 Uhr
Im Rhönblick Countrypub
VIP-Status für Azubis
Bietet Azubis einen echten Mehrwert
Innovativ - einfach - angesagt
Einmal am Tag!
Und wenn es ganz wichtig ist!

Zeitgemäß und bürgerfreundlich

Die neue APP
Umlaufend ist auf den Ring der Verlauf der Fulda graviert.
Jetzt auch als BonifatiusEdition!
Slider

Es gibt einige Regeln, die alle Diskussionsteilnehmer einhalten müssen. Wir bitten um Beachtung.

[Kommentarregeln hier klicken]

Hinterlassen Sie jetzt einen Kommentar

Demokratie braucht Teilhabe!