Die geplante grundhafte Sanierung der Rittlehnstraße in Fulda steht bereits seit geraumer Zeit auf der Agenda und soll unabhängig von anderen Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt werden. Ein technischer Zusammenhang mit dem Projekt Münsterfeldallee besteht nach aktuellem Planungsstand nicht.
Im Zuge der Sanierung ist eine Anliegerversammlung vorgesehen. Dabei sollen insbesondere temporäre Einschränkungen, Zufahrtsregelungen sowie organisatorische Fragen thematisiert werden. Anwohnerinnen und Anwohner erhalten die Möglichkeit, Hinweise und Anregungen einzubringen.
Parallel dazu wird die Entwicklung eines neuen Wertstoffhofs samt verkehrlicher Erschließung weiter vorangetrieben. Grundlage ist ein neu aufgestellter Bebauungsplan. Über den Stand der Planungen wurde bereits berichtet, zudem sind die zuständigen Ortsbeiräte informiert worden und es fanden mehrere Begehungen vor Ort statt. Änderungen an den Inhalten haben sich bislang nicht ergeben.
Auch die geplante Verbindung der Münsterfeldallee mit dem Fuldaer Weg befindet sich weiterhin in der planerischen Bearbeitung. Das Vorhaben gilt jedoch als eigenständiges Projekt und steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Sanierung der Rittlehnstraße oder der Entwicklung des Wertstoffhofs.
Unterdessen arbeitet der Abwasserverband Fulda an der Neuverlegung eines öffentlichen Abwasserkanals zur Erschließung des westlichen Bereichs des Gewerbeparks Münsterfeld. Auf den Erweiterungsflächen sollen ein neues Verwaltungsgebäude sowie ein Betriebshof des Verbandes entstehen. Zudem sind ein neuer städtischer Wertstoffhof sowie Lagerflächen unter anderem für das Grünflächen- und das Tiefbauamt der Stadt Fulda vorgesehen. Ein kleiner Teil der Flächen ist derzeit noch nicht vergeben.
Die Planungen für den Wertstoffhof dauern an. Weitere Informationen sollen folgen, sobald sich Rahmenbedingungen und Zeitpläne konkretisieren lassen. +++

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