Russische Regierung bestätigt mehr als 3.500 Festnahmen

Demonstrationen gegen den Krieg sind in Russland untersagt

Bei Protesten gegen den Krieg in der Ukraine sind in Russland mehr als 3.500 Personen festgenommen worden. Das berichten am Sonntag mehrere russische Nachrichtenagenturen übereinstimmend unter Berufung auf das russische Innenministerium. Demnach gab es allein in Moskau bei „nicht genehmigten Kundgebungen“ 1.700 Festnahmen, in St. Petersburg 750. In anderen Regionen wurden russischen Regierungsangaben zufolge mehr als 1.000 Personen in Gewahrsam genommen. Insgesamt sprach das Innenministerium von 5.200 Teilnehmern bei den Protesten. Demonstrationen gegen den Krieg sind in Russland untersagt. Das russische Innenministerium hatte zuletzt harte Maßnahmen gegen Verstöße angekündigt. Auch die Medien werden in ihrer Berichterstattung immer weiter eingeschränkt. Das russische Parlament hatte zuletzt ein Gesetz gegen „Fake News“ verschärft. Demnach wird künftig explizit die Verbreitung „falscher Informationen“ über den Krieg in der Ukraine oder die Forderung  nach Sanktionen bestraft. Das Gesetz sieht Strafen von bis zu 15 Jahren Gefängnis vor. +++

Sie können uns jederzeit Leserbriefe zukommen lassen.

Diskutieren kann man auf Twitter oder Facebook

Hier können Sie sich für den fuldainfo Newsletter anmelden. Dieser erscheint täglich und hält Sie über alles Wichtige, was passiert auf dem Laufenden. Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen. Auch ist es möglich, nur den Newsletter „Klartext mit Radtke“ zu bestellen.

Newsletter bestellen