Rasdorf treibt die Modernisierung seiner Straßenbeleuchtung voran und gehört zu den ersten Kommunen in der Region, die den neuen Rahmenvertrag mit der RhönEnergie in die Praxis umsetzen. Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung hat die Point-Alpha-Gemeinde den Startschuss für das Projekt gegeben und setzt damit auf eine langfristige Erneuerung ihrer Beleuchtungsinfrastruktur.
Nach Großenlüder und Künzell ist Rasdorf die dritte von insgesamt 34 Städten und Gemeinden, die ihre Straßenbeleuchtung auf Grundlage der gemeinsam von der RhönEnergie und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Region entwickelten Rahmenvereinbarung modernisiert. Bürgermeister Jürgen Hahn machte deutlich, dass für die Gemeinde früh festgestanden habe, zu den ersten Kommunen gehören zu wollen. Dadurch könne Rasdorf zeitnah von den Vorteilen der neuen Vereinbarung profitieren. Neben einer modernen und energieeffizienten Straßenbeleuchtung erwartet die Gemeinde auch eine spürbare Senkung der Betriebskosten.
Jürgen Hahn gehörte zu den zehn Rathauschefs aus der Region, die den Rahmenvertrag gemeinsam mit der RhönEnergie ausgearbeitet haben. Dabei habe er nicht nur die Interessen der Gemeinde Rasdorf vertreten, sondern die aller beteiligten Städte und Gemeinden. Das Ergebnis sei eine Vereinbarung, mit der sowohl die Kommunen als auch die RhönEnergie zufrieden sein könnten.
Im Zuge der Modernisierung werden in Rasdorf 13 neue Schaltschränke installiert. Die Arbeiten haben bereits begonnen. Die neue Technik soll künftig eine bedarfsgerechte und intelligente Steuerung der Straßenbeleuchtung ermöglichen. Die Investitionskosten tragen die Gemeinde und die RhönEnergie jeweils zur Hälfte. Nach Einschätzung von Bürgermeister Hahn werde sich diese Anfangsinvestition bereits nach kurzer Zeit wirtschaftlich auszahlen. Zudem lasse sich das Vorhaben gut mit den derzeit laufenden Baumaßnahmen auf Straßen und Plätzen im Gemeindegebiet verbinden.
RhönEnergie-Geschäftsführer Martin Heun würdigte die Mitarbeit von Bürgermeister Hahn bei der Entwicklung des Rahmenvertrags. Mit Rasdorf setze eine weitere Kommune die gemeinsam erarbeitete Vereinbarung zügig um. Solche Projekte zeigten, dass die Straßenbeleuchtung gemeinsam mit den Städten und Gemeinden Schritt für Schritt moderner, energieeffizienter und zukunftssicher gestaltet werden könne.
Auch Ralf-Stefan Stöppler, Geschäftsführer der für die Straßenbeleuchtung zuständigen RhönEnergie Effizienz + Service, sieht in dem neuen Vertrag eine wichtige Grundlage für die Zusammenarbeit. Die Vereinbarung schaffe verlässliche Rahmenbedingungen für die kommenden Jahre. Gleichzeitig blieben den Kommunen ihre Gestaltungsmöglichkeiten erhalten, während sie von standardisierten Abläufen und einem wirtschaftlichen Betrieb der Straßenbeleuchtung profitierten.
Der neue Straßenbeleuchtungsvertrag regelt Bau, Betrieb, Wartung, Reparatur, Steuerung und Finanzierung der kommunalen Straßenbeleuchtung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Damit bildet er die Grundlage für eine moderne, wirtschaftliche und nachhaltige Beleuchtungsinfrastruktur in den beteiligten Städten und Gemeinden der Region. +++
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