Ein Jahrzehnt gelebte Gemeinschaft und gelebte Verantwortung: Die RhönEnergie Gruppe hat eine beeindruckende Zwischenbilanz ihrer Sponsoring-Initiative gezogen. Unter dem Motto „Mein Verein – Mein Herzschlag“, das die Aktion seit 2023 trägt, sind in den letzten zehn Jahren genau eine Million Euro in 420 lokale Projekte geflossen. Am Donnerstag würdigte Martin Heun, Sprecher der Geschäftsführung, dieses Engagement, indem er den 50 erfolgreichen Vereinen des aktuellen Jahres ihre Urkunden überreichte. Jeder der Gewinner darf sich über 2.000 Euro zur Unterstützung ihrer täglichen Arbeit freuen, was in der Summe eine Fördersumme von 100.000 Euro allein für diese zehnte Runde ergibt.
Die Resonanz im Jubiläumsjahr unterstreicht die ungebrochene Vitalität des Ehrenamts in der Region. Insgesamt 140 Vereine hatten sich um die Förderung beworben. Die Entscheidung darüber, wer das Preisgeld erhält, lag dabei nicht bei den Sponsoren, sondern ausschließlich bei der Bevölkerung. 36.000 Menschen beteiligten sich am Online-Voting und vergaben zusammen 178.000 Stimmen. Wie intensiv der Wettbewerb in diesem Jahr war, zeigt ein Blick auf die Rangliste: Zwischen dem letzten Gewinner auf Platz 50 und dem erstplatzierten Verlierer auf Rang 51 lagen am Ende nur 13 Stimmen. Ein Minimalabstand, der über den Erhalt von 2.000 Euro entschied. Unter den 50 geförderten Projekten dominieren mit 24 Vereinen die Sportclubs, gefolgt von 13 Organisationen aus dem sozialen Bereich.
An der Spitze des Votings stand in diesem Jahr die Showakrobatik-Gruppe Funtastix des SV Concordia Walkers. Die Unterstützung durch das Preisgeld erwies sich als entscheidender Faktor: Sie ermöglichte die Finanzierung der Reisekosten zu den Europameisterschaften in Italien, wo die Gruppe den Titel gewann. Auf den weiteren Plätzen folgten Einrichtungen, die sich dem Wohl von Tieren und der kulturellen Gemeinschaft widmen, darunter das Tierheim Fulda-Hünfeld, die Tiertafel Fulda, der Tierschutzverein Lauterbach und der Kirchenchor Tann. Martin Heun betonte bei der Übergabe, dass hinter der statistischen Summe von einer Million Euro unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit stehen. Es seien Kinder und Jugendliche, die Sport treiben oder musizieren, sowie Menschen, die anderen helfen und mit ihren Ideen die Region voranbringen.
Der Grundgedanke der Initiative, die 2017 noch unter dem Namen „Mein Versorger – Mein Verein“ startete, basiert auf einem klaren Prinzip der Dezentralisierung. Das Unternehmen bestimmt nicht über die Verteilung der Mittel; diese Kompetenz liegt vollständig bei den Menschen vor Ort. Die Vereine müssen für ihre Ideen werben, ihre Mitglieder mobilisieren und Netzwerke aus Familie, Freunden und Nachbarn aktivieren. Dieser Ansatz hat sich über zehn Jahre bewährt und zeigt, dass das Engagement in der Region ungebrochen hoch ist. Seit 2017 gingen insgesamt 1,8 Millionen Stimmen ein. Während in den Anfangsjahren 25 Vereine mit jeweils 4.000 Euro bedacht wurden, entschied man sich ab 2020 für eine breitere Streuung: Seither profitieren jährlich 50 Gewinner von jeweils 2.000 Euro, um mehr Projekte erreichen zu können.
Auch nach diesem zehnjährigen Meilenstein gibt es für die RhönEnergie Gruppe keinen Anlass, das Engagement zu beenden. Im Gegenteil: Die positiven Erfahrungen und die stetig neuen, kreativen Ideen aus den Vereinen bestärken das Unternehmen darin, den Kurs fortzusetzen. Wie Martin Heun ankündigte, soll die Aktion auch in Zukunft weiterlaufen, um das Herzblut und die Energie, die das lokale Vereinsleben ausmachen, nachhaltig zu unterstützen. Die Initiative bleibt damit ein fester Bestandteil der regionalen Förderlandschaft und ein Signal dafür, dass Gemeinschaft vor Ort aktiv gestaltet wird. +++
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