Ramelow: CDU distanziert sich nicht klar genug von AfD

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Erfurt. Der thüringische Partei- und Fraktionsvorsitzende der Linken, Bodo Ramelow, hat der CDU vorgeworfen, sich vor der Landtagswahl an diesem Sonntag nicht hinreichend von der Alternative für Deutschland (AfD) zu distanzieren. Wie kürzlich in Sachsen gebe es unter den Christdemokraten auch in Thüringen mit Blick auf die Koalitionsfähigkeit der AfD "unterschiedliche Stimmen, die aus meiner Sicht auch Zeichen für interne Machtkämpfe sind", sagte Ramelow im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Allerdings gehe er davon aus, dass die eurokritische Partei bei der Landtagswahl in Thüringen schlechter abschneide als in Sachsen, wo die AfD vor kurzem mit knapp unter zehn Prozent der Wählerstimmen in den Landtag eingezogen war. "In Thüringen sind die Bedingungen andere als in Sachsen, deswegen hoffe ich auf eine starke Wahlbeteiligung, die Protestparteien mit gruseligem Einschlag eher klein hält", erklärte Ramelow.

Landtagswahlen: AfD laut Umfragen in Brandenburg und Thüringen im Parlament

Wenige Tage vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen liegt die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) in Umfragen weit genug vorn, um in die jeweiligen Landesparlamente einzuziehen. Laut des aktuellen "ZDF-Politbarometers" kommt die AfD in Brandenburg gegenwärtig auf 9,5 Prozent. Die FDP wäre mit 3,0 Prozent nicht im Landtag vertreten, die Grünen kommen laut Politbarometer auf 5,5 Prozent. Vorn liegt in Brandenburg die SPD (32,5 Prozent), gefolgt von der CDU (24,0) und der Linkspartei (20,0). In Thüringen liegt die eurokritische Partei AfD derzeit bei 8,0 Prozent. Die Grünen kommen laut der Umfrage auch hier auf 5,5 Prozent. Vorn liegt in Thüringen die CDU (36,0 Prozent), gefolgt von der Linkspartei (26,0) und den Sozialdemokraten (16,0). Die FDP wäre der Umfrage zufolge nicht im Thüringer Landtag vertreten. +++ fuldainfo


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