Der CDU-Gemeindeverband Eichenzell setzt im Vorfeld der Kommunalwahl 2026 auf direkte Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern und organisiert dazu eine Reihe von Grillabenden in verschiedenen Ortsteilen. Ziel der Veranstaltungen ist es, den persönlichen Austausch zu fördern und zentrale Zukunftsthemen der Gemeinde zu diskutieren.
In den vergangenen Wochen suchte die CDU bei gut besuchten Treffen bei Bratwurst und Getränken das Gespräch vor Ort. Dabei standen unter anderem bezahlbarer Wohnraum, Kinderbetreuung, nachhaltige Mobilität, die Stärkung des Ehrenamts sowie die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung im Fokus. „In toller Atmosphäre bei Bratwurst und Getränken entwickelten sich lebendige Gespräche über die Zukunft unserer Gemeinde“, sagte der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Simon Jestädt. Politik beginne mit Zuhören, betonte er. Die Grillabende seien kein klassisches Wahlkampf-Event, sondern Ausdruck des Anspruchs, Anliegen der Menschen direkt vor Ort aufzunehmen.
Neben dem Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern dient die Veranstaltungsreihe auch dazu, Kandidatinnen und Kandidaten persönlich vorzustellen. Nach Stationen in Lütter, Rönshausen und Eichenzell setzt die CDU ihre Tour fort. Weitere Termine sind jeweils um 19 Uhr geplant: am 19. Februar am Bürgerhaus in Löschenrod, am 23. Februar an der Alten Schule in Rothemann, am 24. Februar am Bürgerhaus in Kerzell, am 25. Februar am Feuerwehrhaus in Welkers sowie am 26. Februar am Bürgerhaus in Büchenberg.
Der Fraktionsvorsitzende der CDU in der Gemeindevertretung, Julian Rudolf, sprach von großer Offenheit und Gesprächsbereitschaft bei den bisherigen Treffen. Viele Menschen wünschten sich transparente Entscheidungen und nachvollziehbare Politik. Ziel für die kommende Legislaturperiode seien daher klare Kommunikation, frühzeitige Bürgerbeteiligung und eine verlässliche Umsetzung politischer Vorhaben.
Nach Angaben der Veranstalter beteiligten sich Menschen aller Generationen an den Gesprächen, darunter junge Familien, Seniorinnen und Senioren, Vereinsaktive sowie Unternehmerinnen und Unternehmer. Themen reichten von konkreten Anliegen wie der Verkehrssituation in einzelnen Straßen bis zu grundlegenden Fragen der Gemeindeentwicklung. Besonders häufig sei der Wunsch nach Planungssicherheit bei der Kinderbetreuung geäußert worden. Der bedarfsgerechte Ausbau der U3-Betreuung sei eine zentrale Grundlage für ein familienfreundliches Eichenzell, erklärte Jestädt.
Auch der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Dominic Günther, betonte die Bedeutung kommunalpolitischer Entscheidungen für die Lebensqualität vor Ort. Man setze auf Beteiligung statt Belehrung und auf Begegnung statt Distanz.
Der Gemeindeverband lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich mit Ideen, Wünschen und Kritik einzubringen. Ziel bleibe eine Politik, die nah bei den Menschen sei und gemeinsam mit ihnen gestaltet werde, erklärte Rudolf. Für die Zukunft der Gemeinde gelte es, gemeinsam an einer starken Kommune über das Jahr 2026 hinaus zu arbeiten, heißt in der Mitteilung. +++

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