Pilotland Hessen: Fünf Verwaltungsleistungen künftig flächendeckend digital verfügbar

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Sebastian Sommer

Hessen setzt beim Ausbau der digitalen Verwaltung neue Akzente und will mit einem sogenannten Verwaltungsschub den digitalen Staat entscheidend voranbringen. Künftig sollen fünf besonders stark nachgefragte Verwaltungsleistungen landesweit digital angeboten werden. Ziel ist es, Verwaltungsverfahren zu vereinfachen, Wartezeiten zu verkürzen und den Service für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen spürbar zu verbessern.

Zum Start des Programms erklärte der Fachsprecher für Digitale Verwaltung der CDU-Fraktion, Sebastian Sommer, man mache Schluss mit Zettelwirtschaft und langen Wartezeiten. Mit dem Verwaltungsschub werde eine moderne, schnelle und bürgernahe Verwaltung geschaffen. Hessen übernehme Verantwortung und gehe beim digitalen Staat voran. Konkret sollen künftig fünf zentrale Behördenleistungen landesweit digital verfügbar sein: die An- und Ummeldung, Leistungen im Aufenthaltsrecht für ausländische Staatsangehörige, der Führerscheinantrag, der Unterhaltsvorschuss sowie immissionsschutzrechtliche Genehmigungen.

Bis Ende 2026 sollen diese Leistungen flächendeckend in ganz Hessen umgesetzt sein. Der Bund hat Hessen dafür als Pilotland ausgewählt. Das Land setzt bei der Umsetzung auf eine enge Zusammenarbeit mit den Kommunen und auf praxisnahe Lösungen. Spezielle Roll-in-Teams sollen die Kommunen vor Ort bei der technischen Umsetzung unterstützen und insbesondere kleinere Kommunen entlasten.

Der Anspruch des Landes ist nach Angaben von Sebastian Sommer klar formuliert: einfache Verfahren, weniger Bürokratie und spürbare Verbesserungen für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen. Mehr Tempo, mehr Service und mehr Digitalisierung sollen zum Maßstab für eine leistungsfähige Verwaltung in Hessen werden. +++


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