Ortsumgehung Westspange Neuhof freigegeben

Neuhof. Ulrich Hansel, Abteilungsleiter Betrieb, und Peter Wöbbeking, Regionaler Bevollmächtigter Osthessen beide von Hessen Mobil, dem Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes Hessen haben heute gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Fulda, Bernd Woide und der Bürgermeisterin der Gemeinde Neuhof, Maria Schultheis die offizielle Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Neuhof durchgeführt. Im Beisein weiterer Gäste wurde dabei das symbolische Band durchschnitten.

Die rund 1,5 km lange Ortsumgehung verläuft westlich der Ortslage Neuhof. Die neue Umgehungsstraße, kurz Westspange, verbessert die örtlichen Verkehrsverhältnisse deutlich. Sie führt den Verkehr aus der Region Vogelsberg direkt zur Anschlussstelle Neuhof-Süd der A 66 und auch das Kaliwerk Neuhof erhält so eine direkte Verbindung zur Autobahn. Damit wird die Verkehrssicherheit  erhöht und die Lärm- und Schadstoffbelastung für die Anwohner fühlbar reduziert. Das Land Hessen investiert rund 4,5 Mio. Euro in den Neubau. Die Ortslage Neuhof wird durch die Westspange um ca. 55 % von Durchfahrtsverkehr entlastet. Nach Prognosen für das Jahr 2020 nutzen die Umgehung dann täglich rund 5850 Fahrzeuge, darunter etwa 760 Lkw.

Mit dem ersten Spatenstich im März 2014 begann der Bau der Ortsumgehung. Dazu gehörte zunächst die Errichtung eines Brückenbauwerks über den Fluss "Kemmete" sowie eine naturnahe Gewässerverlegung. Im Anschluss folgten dann  ab Sommer 2014 die Erd- und Streckenbauarbeiten. Die Anbindung der Westspange an das bestehende Straßennetz erfolgt. über zwei Kreisverkehrsplätze. Als Ausgleichsmaßnahme für die Beeinträchtigungen durch den Straßenneubau wurde besonderer Wert auf die Entwicklung von Auwaldbereichen und der Anlage von Stillgewässern gelegt. Auf den Böschungsflächen werden zudem artenreiche und standorttypische Laubgehölze angepflanzt. +++ fuldainfo

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2 Kommentare

  1. Gemeckert ist immer sehr schnell! Also erst mal abwarten was wirklich passiert, dann kann man immer noch berichten ;). Das wird fdi dann auch sicher machen, oder sehen Sie hier schöne Bildchen von Personen die nichts mit dem eigentlichen Bau zu tun haben. Bälle Flach halten und beobachten.

  2. Es ist ein Schuss in den Ofen, einfach eine Pressemeldung des Hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums oder von "Hessen mobil" abzudrucken - und dann wird alles so kommen, wie in dem Pressebericht beschönigend dargelegt. Die Westspange wird trotz des Einsatzes von 4 Millionen Euro leider kaum Entlastung für den Kernort Neuhof und den Ortsteil Dorfborn, aber auch nichts für den Ortsteil Rommerz bringen, weil sich unter anderem nichts am Ausweich- und Umgehungsverkehr in Nord-Süd- bzw. Süd-Nord-Richtung parallel zur A 66 ändern wird. Erst Regelungen für die K 100 - Durchfahrtsverbot für Lkw mit mehr als 7,5 Tonnen - und ein "Blitzer" gegen die allgegenwärtigen Raser werden den Anwohnern Erleichterung bringen.

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