Berlin. Das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) sieht die steigende Zahl von Übernahmen deutscher Unternehmen durch chinesische Investoren auf längere Sicht als Risiko für den Standort Deutschland. „Die chinesischen Investitionen sind zwar in der Vergangenheit oft in angeschlagene Unternehmen oder Unternehmen, die sich dadurch neue Expansionsmöglichkeiten und Märkte erschließen wollten, geflossen“, schreibt IW-Wissenschaftler Christian Rusche in der Studie „Aktivitäten chinesischer Anleger in Deutschland“, über die die „Welt“ berichtet.
Bisher hätten die positiven Auswirkungen für deutsche Unternehmen – etwa die Schaffung von Arbeitsplätzen – dominiert. „Ein Schönheitsfehler der Übernahmen aus Fernost ist die Tatsache, dass dabei häufig die chinesische Politik ihre Finger im Spiel hat – während sie gleichzeitig Investitionen im eigenen Land ausbremst“, warnt Rusche. Dadurch werde der Wettbewerb verzerrt, denn chinesische Firmen können ihre deutschen Konkurrenten mit Staatshilfe leichter übernehmen und darauf vertrauen, dass Peking sie im Zweifel vor Übernahmen schützt. „Die Politik sollte auf die Öffnung des chinesischen Marktes hinwirken, um solche Ungleichgewichte zu vermeiden“, empfiehlt Rusche.
Durch gezielte Investitionen in wichtige Unternehmen und die Infrastruktur in Deutschland könnten sich chinesische Unternehmen und damit die Volksrepublik Einfluss verschaffen, während dies umgekehrt so nicht möglich sei, warnt das IW in der Studie. Zudem könnte Deutschland im Zuge steigender Übernahmen immer mehr Technologien und Wissen an die Chinesen verlieren. „Vor allem der einseitige Transfer von Know-how kann sich für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu einem kritischen Faktor entwickeln“, meint Rusche. In Deutschland haben chinesische Anleger vergangenes Jahr nach Recherchen des IW weit mehr als zehn Milliarden Euro investiert und 39 Unternehmen übernommen – ein neuer Rekord. +++

Ein interessanter Übernahmekandidat für die Chinesen oder für Jack Ma´s Alibaba wäre ein eigenes Logistikunternehmen wie DHL. So könnten Waren aus China, z.Bsp. Elektronikartikel und -ersatzteile aus der Sonderwirtschaftsregion Shēnzhèn Shì noch leichter und noch einfacher nach Deutschland transportiert werden. Und deutsche Hightech- und Consumerprodukte leichter nach China exportiert werden. Jack Ma würde es freuen!
Wie ich darauf komme?
Die deutsche Post AG ist derzeit fleissig bemüht, DHL in die Pleite zu fahren. Nicht nur, daß es seit Monaten Probleme mit dem DHL Logistikzentrum Obertshausen gibt, weil man lieber osteuropäische Billiglöhner einstellt, die kaum Deutsch sprechen, sondern auch weil man z.Bsp. in Fulda die Kunden der DHL Packstation vergrätzt, indem man ihnen erst einredet, daß die Packstation abgebaut wird und dann vergisst, den Kunden mitzuteilen: ätsch, das war ein verspäteter Aprilscherz. Okay, Fulda ist nicht die Welt. Aber wir sind schon sehr wichtig, oder? ;-)
Die Folge: andere Paketdienstleister wie HERMES, UPS oder DPD wachsen stetig, während der Umsatz bei DHL weiter schrumpft. Und das nicht nur wegen Obertshausen!
Vielleicht wäre es besser, wenn man bei DHL ein paar unfähige deutsche Manager entlässt, als überall Nicht Deutsch sprechende Billiglöhner aus Osteuropa einzustellen.
Gilt übrigens auch für die lokale Briefzustellung!
Sonst bringt uns eines Tages doch noch der Chinese die Post und die Pakete.
nǐhǎo!