Für 27 junge Menschen beginnt beim Main-Kinzig-Kreis ein neuer Abschnitt. Im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen wurden jetzt zwölf Ausbildungsverträge für angehende Verwaltungsfachangestellte, ein Vertrag für ein dual ausgerichtetes Studium im Bereich Elektrotechnik sowie 14 Verträge für ein einjähriges FOS-Praktikum überreicht. Für einige der Nachwuchskräfte ist damit der erste Schritt in eine berufliche Zukunft bei der Kreisverwaltung verbunden, für andere die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und unterschiedliche Arbeitsbereiche kennenzulernen.
Jan Jakobi, Leiter des Amtes für Personal, Planung und Organisation, übergab die Verträge im Rahmen einer kleinen Zusammenkunft. Er bezeichnete den Main-Kinzig-Kreis als guten Ort, um ins Berufsleben zu starten, erste Erfahrungen zu sammeln und sich auch langfristig beruflich weiterzuentwickeln. Zugleich ermunterte er die jungen Menschen, sich mit ihrer Persönlichkeit einzubringen, Fragen zu stellen und sich gegenseitig zu unterstützen.
Gerade am Anfang einer Ausbildung oder eines Praktikums sei es wichtig, bei Fragen und Problemen nicht zu lange auf sich allein gestellt zu bleiben. Jakobi verwies deshalb auf die Ausbildungsmitarbeitenden als Ansprechpartner. Ziel sei es, dass alle Auszubildenden einen guten Abschluss erreichen.
Den Schwerpunkt der diesjährigen Ausbildungsangebote bilden die Verwaltungsfachangestellten. Ihre Ausbildungsverträge erhielten Wafaa Abdul-Malak aus Maintal, Maja Belfarhi aus Hasselroth, Diana Germin aus Bad Soden-Salmünster, Rahela Gohri aus Maintal, Hevin Kirkagac, Natalie Köhler aus Birstein, Jule Mittag aus Schlüchtern, Kimberly Petersen aus Gelnhausen, Christina Schell aus Freigericht, Emma Schmidt aus Brachttal, Novalee Teubert aus Steinau und Mara Wilberg aus Langenselbold.
Gleichzeitig erweitert der Main-Kinzig-Kreis sein Ausbildungsangebot um einen neuen Bereich. Erstmals bildet der Kreis im Studiengang Bachelor of Engineering – Elektrotechnik aus. Den entsprechenden Vertrag erhielt Nico Burkhardt aus Hanau. Das Studium ist ähnlich aufgebaut wie die bereits bekannten Studiengänge im Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Wetzlar. Der Studierende wird dabei zwischen der Technischen Hochschule und der praktischen Tätigkeit beim Main-Kinzig-Kreis wechseln. Sein Einsatz erfolgt im Amt 65 im Bereich Gebäudemanagement.
Mit dem neuen Studienangebot reagiert der Main-Kinzig-Kreis zugleich auf die unterschiedlichen Anforderungen, die eine moderne Verwaltung und ihre Liegenschaften an Fachkräfte stellen. Für den Studierenden bedeutet der Wechsel zwischen Hochschule und Verwaltungspraxis, dass theoretisches Wissen unmittelbar mit konkreten Aufgaben im Arbeitsalltag verbunden werden kann.
Neben den Ausbildungs- und Studienplätzen bietet der Main-Kinzig-Kreis auch Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, erste praktische Erfahrungen zu sammeln. 14 junge Menschen beginnen ein einjähriges FOS-Praktikum. Dazu gehören Rosim Acar aus Birstein, Ecrin Genctog aus Gelnhausen, Julian Heim aus Biebergemünd, Jasmeet Keith aus Biebergemünd, Max Kling aus Brachttal, Sophia Kneip aus Birstein, Mila Kupfer aus Freigericht, Ajreta Limani aus Hanau, Leon Maloku aus Gelnhausen, Mars Okon aus Hanau, Sherin Petty aus Neuberg, Zoe Luna Pöschmann aus Freigericht, Helena Ritter aus Gelnhausen und Ivaylo Vasilev aus Gelnhausen.
Damit führt der Main-Kinzig-Kreis unterschiedliche Wege in die berufliche Praxis zusammen. Während die angehenden Verwaltungsfachangestellten ihre Ausbildung beginnen und mit dem neuen Studiengang Elektrotechnik erstmals ein technischer Ausbildungsweg hinzukommt, sammeln die FOS-Praktikantinnen und -Praktikanten über ein Jahr hinweg Erfahrungen im Arbeitsalltag der Kreisverwaltung. Für die jungen Nachwuchskräfte bedeutet der Start zugleich, einen großen Teil ihres beruflichen Weges erstmals selbst zu gestalten. +++
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