Der mutmaßliche Täter des Angriffs auf eine Jugendhilfeeinrichtung in Stade, bei dem am 29. Juni sechs Menschen getötet wurden, ist tot. Das teilte das Justizministerium am Dienstag mit. Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich um einen Suizid.
Nach Angaben des Ministeriums wurde der Gefangene am Dienstagmorgen gegen 6.05 Uhr während der regulären Kontrolle in seinem Einzelhaftraum in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde aufgefunden. Zu diesem Zeitpunkt habe er bereits keine Körpertemperatur mehr aufgewiesen. Ein hinzugerufener Notarzt stellte um 6.29 Uhr den Tod durch Strangulation fest.
Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach Angaben des Justizministeriums derzeit nicht vor. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Todes wurden eingeleitet. Zudem erstellt die Justizvollzugsanstalt einen umfassenden Sofortbericht.
Sowohl die Angehörigen des Verstorbenen als auch die Angehörigen der sechs Todesopfer des Angriffs auf die Jugendhilfeeinrichtung in Stade wurden über den Todesfall informiert. +++
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