Mängel im Busverkehr: Stolz und Ottmann erwarten zügige Beseitigung

Aufarbeitung der Mängel nötig

Gelnhausen. Die Probleme zum Schulstart bei einigen Buslinien insbesondere im Altkreis Hanau beschäftigen auch die Kreisspitze. „Das Thema hat für uns eine hohe Priorität und wir nehmen die eingegangenen Beschwerden bei der Kreisverkehrsgesellschaft sowie bei den Kommunen und dem Kreis selbst sehr ernst. Genau aus diesem Grund steht die KVG auch fortlaufend in Verbindung mit den Busbetrieben, um mit Nachdruck einen reibungslosen Ablauf der Schülerbeförderung zu erreichen“, erklären Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.

Dabei sei es selbstverständlich, dass sich die Kreisverkehrsgesellschaft (KVG) Main-Kinzig intensiv um die bestehenden Probleme kümmert und unter anderem mit dem Betreiber BRH Viabus für wirksame Verbesserungen sorgt. Insbesondere aus dem westlichen Kreisgebiet gab es Beschwerden über Fahrtausfälle, Verspätungen sowie mangelnde Ortskenntnis der Fahrer. Auch gab es zwei Zwischenfälle, wo Schulkinder nicht ordnungsgemäß befördert wurden.

Das sind für Landrat Thorsten Stolz und den Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann gravierende Mängel, die sich keinesfalls fortsetzen dürfen. Der überwiegende Teil der täglich rund 14.000 Schülerinnen und Schüler kam allerdings ohne Umwege und Zeitverzögerungen ans gewünschte Ziel. Die registrierten Fehlleistungen seien jedoch mit den formulierten Qualitätsanforderungen nicht vereinbar. „Da gibt es nichts zu beschönigen und wir erwarten eine Beseitigung und Aufarbeitung der Mängel im Busverkehr“ so Thorsten Stolz und Winfried Ottmann.

Dabei bringen der Landrat und der Verkehrsdezernent hinsichtlich der Betreiber mögliche Konsequenzen wie beispielsweise Rechnungskürzungen ins Spiel. Dies werde aktuell juristisch geprüft.
Zwar stellte der Schulstart sowohl für die KVG als auch für den neuen Betreiber wegen der kurzen Vorbereitungszeit – eine Folge der Interimsvergabe – eine große Herausforderung dar, doch damit könnten nicht alle Probleme relativiert werden. Wie Thorsten Stolz und Winfried Ottmann erklären, werden die Vorfälle, Störungen und Probleme sehr gewissenhaft dokumentiert und ausgewertet. Allerdings müssen alle Beteiligten die äußerst unbefriedigende Situation des immer noch offenen Vergabeverfahrens für die Linienbündel 2 und 6 berücksichtigen.

Als kurzfristiges Instrument zur Qualitätssicherung haben Thorsten Stolz und Winfried Ottmann die Kreisverkehrsgesellschaft beauftragt, in den kommenden Tagen zusätzliche Unterstützer auf den relevanten Linien einzusetzen. Beschäftigte der KVG werden in der aktuellen Anlaufphase vermehrt entsprechende Hilfestellung anbieten und Probleme lösen.

„Ganz losgelöst von der für alle Beteiligten unbefriedigenden Situation der immer noch offenen und somit nicht rechtssicheren Vergabeentscheidung müssen die aktuell aufgetretenen Mängel abgestellt werden. Dies kann nur – und wir sagen muss – im Zusammenspiel zwischen KVG und den Busbetreibern erfolgen“, machen Landrat Thorsten Stolz und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann abschließend deutlich. Denn nach jetzigem Stand werde es aufgrund der ungeplanten Verzögerungen bis zum kommenden Frühjahr dauern, bis ein langfristiger und vollwertiger Betrieb möglich ist. +++

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