Länderübergreifender Sicherheitstag: 37 Festnahmen und 21 Messer sichergestellt

Beim länderübergreifenden Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im öffentlichen Raum sind in Hessen am Dienstag 799 Einsatzkräfte im Einsatz gewesen. Beteiligt waren neben der hessischen Polizei auch Bundespolizei und Zoll. Nach Angaben des Hessischen Landeskriminalamts wurden mehr als 2000 Menschen kontrolliert, 37 Personen festgenommen und elf Haftbefehle vollstreckt. Zudem registrierten die Einsatzkräfte 258 Straftaten und rund 400 Ordnungswidrigkeiten.

Der Sicherheitstag fand gemeinsam mit Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland statt. Schwerpunkt der Maßnahmen war die Bekämpfung von Gewaltkriminalität und Messerangriffen im öffentlichen Raum. Kontrolliert wurden unter anderem Waffenverbotszonen in Bad Hersfeld, Frankfurt, Darmstadt, Rüsselsheim, Hanau, Fulda, Kassel, Gießen, Limburg und Wiesbaden.

Im Fokus der Kontrollen standen laut Polizei Bahnhofsbereiche, Haltestellen des Nahverkehrs, bekannte Brennpunkte sowie Kontrollstellen an Autobahnen. Festgestellt wurden unter anderem 35 Verstöße gegen das Ausländerrecht, 25 Drogendelikte und neun Verstöße gegen das Waffengesetz. Zudem stellten die Beamten 21 Messer sicher.

Innenminister Roman Poseck verwies auf sinkende Zahlen bei Messerangriffen. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2025 gingen die Fälle im öffentlichen Raum im Vergleich zum Vorjahr um 18,8 Prozent auf 371 zurück. Gleichzeitig nahm die Gewaltkriminalität weiter zu. Die Zahl der Körperverletzungsdelikte stieg 2025 um 5,3 Prozent auf 40.237 Fälle. Auch die Gewaltdelikte im Bereich der Straßenkriminalität legten leicht zu. +++


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