Kreisparteitag in Künzell – Dr. Arnold: „CDU hier in Fulda macht richtige Politik“

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Künzell. Auf dem Kreisparteitag zur Kommunalwahl 2016 am Donnerstagabend im Gemeindezentrum Künzell rückte – neben der Ehrung der ausgeschiedenen CDU-Bürgermeister des CDU-Kreisverbandes Fulda – auch die Kritik über die Windkraft sowie die Stromtrasse SuedLink ins Zentrum des kommunalpolitischen Geschehens. Bei der Wahl der Kreistagsliste ermöglichten – bei 220 abgegebenen Stimmzetteln, davon ohne Enthaltungen und ungültigen Stimmen – 146 Wähler eine unveränderte Übernahme der Delegierten.

„Wir haben im Kreis Fulda 23 Städte und Gemeinden; Unser Landrat, unser erster Kreisbeigeordneter, unser Oberbürgermeister sowie unser Bürgermeister, gehören alle der CDU an. In 12 von 23 Kommunen stellt die CDU die Bürgermeisterin oder den Bürgermeister – das, liebe Freunde, ist in Hessen absolute Spitze“, so CDU Kreistagsvorsitzender Dr. Walter Arnold in seinen Begrüßungsworten.

„Dies entsprechend zu erreichen, muss auch am 6. März 2016 unser Ziel sein“, so Arnold weiter und sprach im Kontext der vielen, brisanten Themen, wie etwa die Diskussionen zum Thema Windkraft, SuedLink oder zum Kommunalen Finanzausgleich, von „bewegten Zeiten“. Froh über das Investitionsprogramm von Bund und Land, welches eine Milliarde für das gesamte Hessenland, davon 22 Millionen für den Landkreis Fulda abwerfe, glaubte sich dieser bescheiden glücklich darüber, Bürgerinnen und Bürger davon überzeugen zu können, dass die CDU – hier in Fulda – die richtige Politik mache.

Auch polarisierte auf dem Kreisparteitag die weiterhin anhaltende Flüchtlingsdramatik, die nach CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Norbert Herr, nach wie vor schwierig zu meistern sei. Als einer, der bislang wenigsten in der Domstadt sprach Herr zum Thema „Flüchtlinge“ klare Worte: „Ich bin mir sicher, dass uns dieses Thema eines Tages noch auf die Füße fallen wird“, so Herr. Eine über Jahre hinweg dauernde Integrationsarbeit, die uns seiner Meinung nach „noch ganz schön zu schaffen machen werde“ halte er für schwierig; Zudem wisse er, warum er „keine Schilder in die Luft“ halte. Knapp 20.000 Flüchtlinge seien – laut einer Regierungserklärung des Hessischen Ministerpräsidenten vor wenigen Tagen – im September nach Hessen gekommen. Im Jahr 2014 waren es im gesamten Jahr gerade einmal 14.000.

„Daran kann man sehen, wie groß unsere Herausforderung ist; Zugleich müssen wir aber auch feststellen und einsehen, dass unsere Aufnahmekapazitäten nicht mehr ganz so aufnahmefähig – wie ursprünglich gedacht – und bald erschöpft sind,“ so Arnold und forderte: „Wir benötigen gemeinsame Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen zugleich müssen wir aber auch dafür sorgen, dass der Fluchtursache entgegengesteuert wird“, so Arnold abschließend.  +++ fuldainfo | jessica auth

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1 Kommentar

  1. Irgendwie wiederhole ich mich – aber man muss doch den Osthessen mitteilen, dass es in Fulda zu viele „Nicht-Journalisten“, die nur Hofberichterstattung betreiben, gibt.Während man bei der „heimischen Zeitung“ durchaus fähige Leute hat – nur diese dürfen nicht schreiben, was sie möchten – sind es besonders die beiden O-Portale, die mit ihren Leuten, den Berufsstand des Journalisten völlig verunglimpfen. Die Betreiber der beiden Seiten haben nur das Dollarzeichen in den Augen und es scheint ihnen völlig egal zu sein, welchen Müll – inklusive falscher Syntax, Apposition sowie zahlreicher Rechtschreibfehler – und oft nicht besonders gelungener Bilder sie in die osthessische Welt tragen; Hauptsache es sind viele und die richtigen Personen der elitären Fuldaer Gesellschaft sind abgelichtet. Das Geschreibsel interessiert da ehe niemanden. Sieht man die Berichterstattung der sogenannten „Oktoberfeste“ in der Region an, liest man genau das, was der Veranstalter hören will. Toll, Klasse, Riesenerfolg usw.. Dabei war es bei einem Fest in einem Tagungshotel – alles andere, als toll. Aber so ist es im Schwarzen Fulda. Auch wenn man die Berichte über das politisches Geschehen in Osthessen liest – etwa zum Kreisparteitag der CDU in Künzell – überkommt einem das Grauen. Da kommt nichts beim Leser an. Ebenso die Berichte über die Bauernproteste. Hauptsache Bilder und mehr als dümmliche Überschriften, da läuft es einem eiskalt über den Rücken. Schon alleine, dass man versucht, sich ins richtige Licht zu stellen – etwa mit Floskeln wie: …“Wie uns mitgeteilt wurde“ oder „Aus gut unterrichteten Kreisen“ usw. – wird man noch lange kein Nachrichtenportal. Die Kreise, die mittlerweile „beide Seiten“ kräftig unterstützen, sind den Osthessen bestens bekannt. Verstehen muss man aber nicht wirklich, wie sich doch eigentlich intelligente Manager sowie Firmeninhaber für so etwas hergeben können. Das Fazit dürfte aber sein, dass man im „richtigen Verein“ ist, der „herrschenden Partei in Osthessen angehört“ und „Karneval“ mag. Dann kann man jeden Mist verbreiten. Schade, dass sich hier in Fulda, bis auf ein kleines licht (fdi) am Ende des Tunnels, nichts ändert. Unterstützt werden die, die einem in den […..] kriechen. Ich hoffe jedoch, dass man auch in der Region langsam das Organ benutzt, welches „gut geschützt“ – ganz oben im Mensch – angesiedelt ist.

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