Kreis Fulda: 1.600 Reinigungskräfte arbeiten in 30 Unternehmen

Putzhilfe01

Rund 1.600 Reinigungskräfte sorgen im Landkreis Fulda für Sauberkeit in Büros, Klassenzimmern und im Krankenhaus. Ab Januar erhalten sie dafür mehr Geld: Der Stundenlohn für Reinigungskräfte steigt auf mindestens 15 Euro. Das teilte die IG BAU Hessen-Mitte mit. Die Gewerkschaft beruft sich bei den Beschäftigtenzahlen auf Angaben der Arbeitsagentur.

Für bestimmte Tätigkeiten fällt der Mindestlohn noch höher aus. Wer Fassaden oder Fenster reinigt, erhält künftig 18,40 Euro pro Stunde. Dies sei der neue Mindestlohn für die Außenreinigung, erklärte Gernot Sattler von der IG BAU Hessen-Mitte. Unabhängig davon, wo die Arbeit ausgeführt werde, handele es sich bei den neuen Lohnuntergrenzen um das Mindestniveau, das in der Gebäudereinigung gezahlt werden müsse. Alle 30 Gebäudereiniger-Unternehmen im Landkreis Fulda seien verpflichtet, diese Vorgaben einzuhalten.

Gebäudereinigerinnen, Gebäudereiniger sowie Fassadenreiniger leisteten einen wichtigen und körperlich anspruchsvollen Beitrag zur Sauberkeit im Landkreis Fulda, betonte Sattler. Durch die neuen Branchen-Mindestlöhne werde diese Arbeit nun deutlich fairer entlohnt.

Nach Angaben der IG BAU lohnt sich auch eine Ausbildung im Gebäudereiniger-Handwerk. Auszubildende starten demnach mit einem monatlichen Einkommen von 1.000 Euro. Im zweiten Ausbildungsjahr steigt die Vergütung auf 1.150 Euro, im dritten Jahr erhalten Gebäudereiniger-Azubis 1.300 Euro pro Monat. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Hessen-Mitte, Gernot Sattler. +++


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