Die Union ist kurz vor der Bundestagswahl auch in der von Kantar gemessenen Wählerstimmung wieder näher an die SPD herangerückt. In der Erhebung für das Nachrichtenmagazin Focus kommen die Sozialdemokraten auf 25 Prozent (-1), während CDU/CSU 21 Prozent (+1) erreichen. Grüne (16 Prozent) und AfD (11 Prozent) haben jeweils einen Prozentpunkt verloren, die Linkspartei (7 Prozent) hat einen hinzugewonnen. Die FDP steht unverändert bei 11 Prozent. Ob sich diese „leichte Trendumkehr zugunsten der Union“ in den nächsten Tagen verstetigt und letztlich in Stimmen umgesetzt werden kann, „wird erst der Wahltag zeigen“, sagte Kantar-Meinungsforscher Torsten Schneider-Haase. Für die Erhebung wurden vom 15. bis 21. September 1.433 Menschen befragt.
Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder wird am Wahlabend am Sonntag offenbar nicht in München sein, sondern in Berlin. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Parteikreise. Bei den vergangenen Bundestagswahlen war es noch anders: Der damalige CSU-Chef Horst Seehofer war in München geblieben. Offiziell wird Söders Ausflug in die Hauptstadt mit einem Auftritt in der sogenannten Elefantenrunde von ARD und ZDF begründet. Anders als bei den vergangenen drei Bundestagswahlen soll dieses Mal nicht der Spitzenkandidat die CSU vertreten, sondern der Parteichef selbst. In Unionskreisen sieht man aber laut „Handelsblatt“ noch einen weiteren möglichen Grund: Söder wolle am Wahlabend in Berlin klar machen, dass auch ein mögliches schwaches Ergebnis der CSU am Bundestrend gelegen habe. Dafür spreche auch, dass die CSU einen Raum für ein mögliches Pressestatement von Söder und Landesgruppenchef Alexander Dobrindt am Sonntagabend suche, wie es in Parteikreisen heißt. Bestätigt wurde ein solcher Auftritt vor der Presse allerdings noch nicht. +++

Es ist, wie es ist:
Scholz hat ja während der Corona-Pandemie und im Rahmen der Flutkatastrophe in der Eifel bewiesen, dass er für die richtigen Dinge ordentlich Staatsgeld in die Hand nimmt, während andere gerne noch an den Katastrophen verdienen wollen!
Scholz stellt auch klar, wer an der Finanzierung dieser Zukunftsaufgaben insbesondere zu beteiligen ist: die Super-Reichen und Vermögenden! Anders als bei CDU, CSU und FDP läßt er seine Wähler nicht in ein hohes, zweistelliges Milliardenloch blicken, sondern legt ein ausgewogenes Finanzierungskonzept vor!
Was die Bewältigung des Klimawandels betrifft, hat Scholz klar gemacht, dass er insbesondere auch die Versäumnisse von CDU-Altmaier bei der Förderung der erneuerbaren Energien entschlossen ausbügeln werde!
Insofern ist Scholz der richtige Kanzlerkandidat für die Bewältigung der künftigen Herausforderungen!
PS: Der respektlose CDU-Lautsprecher Ziemiak hat zusammen mit seiner – angesichts des drohenden Wahldesasters – aufgeschreckten CDU/CSU einschließlich der Kanzlerin immer noch nicht Politik verstanden!
Ausgerechnet die Partei, die – nicht nur in Thüringen – antidemokratische Spielchen mit der AfD zu verantworten hat, will von Scholz eine Erklärung, dass er nicht mit den Linken koalieren würde!
Warum sollte Scholz das in Anbetracht der AfD-Spielchen der CDU tun?
Und warum sollte eigentlich Scholz nicht mit den Linken koalieren wollen, wenn diese seine formulierten Prinzipien respektieren? Anders als die AfD, die Menschenrechte und Demokratie in Frage stellt, bekennt sich die Linke zur Demokratie und kritisiert den Staat wegen seiner demokratischen Defizite. Und diese Defizite werden doch, für jedermann sichtbar, immer größer! Nicht zuletzt wegen der Bremswirkung von CDU/CSU!
Aber wenn sich CDU und CSU in ihrer schieren Verzweiflung angesichts ihrer drohenden Super-Niederlage weiterhin blamieren,
indem sie sich nicht entblöden, eine inhaltsleeren rote Socken-Kampagne aus dem letzten Jahrhundert hervorzukramen und
gleichzeitig eine für Unionsverhältnisse erwartbare, aber selbst von der FDP kritisierte Schmutzkampagne gegen Scholz und seine SPD zu betreiben,
wird es möglicherweise sogar für SPD und Grüne alleine reichen!
Und der respektvolle Scholz lässt den selbst von der Union ungeliebten, wild um sich polternden Kanzlerkandidaten weiter hinter sich! Da hilft auch keine von der Union herbeigeredete, herbeigebetete Schein-Trendwende!