Kaliwerk Neuhof-Ellers: Werkleitung informiert über Umweltprojekte

Grundwasserüberwachung bekommt eine zunehmende Bedeutung

Neuhof im Kreis Fulda

Neuhof. Über die aktuellen Umweltprojekte des Werkes informierten Martin Ebeling und Dr. Karin Möller-Glock in der öffentlichen Sitzung der Gemeindevertreterversammlung. Im Mittelpunkt stehen 2017 Maßnahmen zur Umweltüberwachung. Einen umfassenden Überblick über aktuelle Maßnahmen des Kaliwerks im Umweltbereich gaben am 29. Juni Werkleiter Martin Ebeling und Frau Dr. Karin Möller-Glock, Leiterin Umwelt/Genehmigungen, den Mitgliedern der Gemeindevertretung Neuhof.

Ebeling und Möller-Glock machten eingangs deutlich, dass das Werk möglichen Auswirkungen des Betriebes auf die Umwelt eine besondere Priorität einräumt, um gerade in diesem Bereich die Akzeptanz des kommunalen Umfeldes für die heimische Rohstoffgewinnung und ihre Bedeutung für die regionale Wirtschaftsstruktur zu erhalten. Vor dem Hintergrund weiterentwickelter gesetzlicher Regelungen und verfeinerter Analysenmethoden bekommt insbesondere die Grundwasserüberwachung eine zunehmende Bedeutung. Dem trägt das Werk Rechnung durch Erweiterung des bereits bestehenden umfangreichen Messstellennetzes sowie zusätzliche Beprobungen von Grund- und Oberflächenwasser. Dazu werden demnächst Bohrarbeiten sowie Baumaßnahmen zur Montage von Messstellen in Oberflächengewässern stattfinden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Suche nach Spurenstoffen und Schwermetallen. Deren Vorkommen ist am Standort Neuhof auf wenige Fundstellen in der Nähe und auf dem Werksgelände beschränkt. Wichtig ist, dass von ihnen keine Beeinträchtigungen für die Trinkwassergewinnung ausgehen. In die Erforschung möglicher Ursachen hat K+S standortübergreifend inzwischen auch Experten der Technischen Universität Brandenburg sowie des Geo-Forschungszentrums Potsdam einbezogen. Die Werksvertreter erläuterten auch, dass die Beschüttung der Halde geändert worden ist. Von der bisher gebräuchlichen zentralen Beschüttung vom Haldenplateau aus ist man jetzt dazu übergegangen, den Produktionsrückstand mit einer mobilen Bandanlage seitlich an die Haldenflanke anzuschütten. Dieses Verfahren hat unter anderem den Vorteil, dass die genehmigte Haldenfläche, die den Betrieb des Werkes bis 2035 absichern soll, optimal genutzt werden kann. +++

 
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