Junge Christdemokraten im Dialog mit der kommunalen Realität

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Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Simon Filipp, Maximilian Borschel, Philipp Schneider, Sebastian Böhning, Johannes Kreuzer, Bezirksvorsitzender Osthessen Philipp Mettler, Bezirksvorsitzender Nordhessen Luca Rampe, Generalsekretär CDU Hessen Leopold Born. Foto: privat

Wenn junge Politikerinnen und Politiker Verantwortung übernehmen wollen, beginnt das oft dort, wo Politik unmittelbar spürbar wird: in den Kommunen. Genau diesen Ansatz verfolgte der Besuch der Jungen Union Osthessen im Stadtschloss Fulda. Unter der Leitung ihres Bezirksvorsitzenden Philipp Mettler traf die Delegation im historischen Ambiente auf den Fuldaer Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. Begleitet wurden die osthessischen Christdemokraten von Mitgliedern der Jungen Union Nordhessen, unter ihnen deren Bezirksvorsitzender Luca Rampe, was dem Treffen von Beginn an eine überregionale Perspektive verlieh.

Im Zentrum des Besuchs stand ein ausführliches und offenes Gespräch mit Dr. Heiko Wingenfeld, das sich den drängenden Fragen der Gegenwart ebenso widmete wie den Herausforderungen der Zukunft. Thematisiert wurde die finanzielle Lage der hessischen Kommunen, die vielerorts unter zunehmendem Druck steht, ebenso wie die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Auch die anstehende Kommunalwahl 2026 spielte eine Rolle, insbesondere vor dem Hintergrund veränderter Wahlkampfstrategien und neuer Kommunikationsformen, die politische Arbeit und politische Ansprache nachhaltig beeinflussen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs lag auf dem Thema Integration und der Bedeutung gemeinsamer Werte für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Dr. Wingenfeld machte dabei deutlich, dass für ihn nicht die Herkunft eines Menschen ausschlaggebend sei, sondern das Teilen gemeinsamer Werte, die das Fundament einer funktionierenden Gesellschaft bilden. Gleichzeitig unterstrich er, wie wichtig es ihm ist, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und sich aktiv, vor allem über die Kommunalpolitik, in ihrer Heimat engagieren. Politik, so wurde in diesem Gespräch spürbar, lebt vom Mitmachen und vom Gestalten vor Ort.

Für eine besondere und für alle Beteiligten freudige Überraschung sorgte die spontane Teilnahme des Generalsekretärs der CDU Hessen, Leopold Born. Seine Anwesenheit bereicherte das Gespräch zusätzlich und eröffnete den jungen Christdemokraten die Möglichkeit, sich auch mit ihm über aktuelle politische Fragen und Perspektiven auszutauschen.

Philipp Mettler zeigte sich im Anschluss sehr zufrieden mit dem Besuch. Der offene und ehrliche Austausch mit dem Oberbürgermeister habe deutlich gemacht, vor welchen Herausforderungen die Kommunen stehen, erklärte er. Gerade für junge Menschen in der Politik sei es wichtig, diese Themen frühzeitig zu verstehen und Verantwortung vor Ort zu übernehmen. Auch Luca Rampe zog ein positives Fazit. Der Besuch in Fulda habe erneut gezeigt, wie wertvoll der Dialog zwischen den Regionen sei. Osthessen und Nordhessen stünden vor ähnlichen Aufgaben und könnten viel voneinander lernen.

Nach dem politischen Austausch folgte eine Führung durch das Stadtschloss Fulda, bei der die Teilnehmer interessante Einblicke in die Geschichte des Schlosses und der Stadt erhielten. Den gelungenen Abschluss bildete ein gemeinsamer Ausklang auf dem Fuldaer Weihnachtsmarkt, der Raum für weitere Gespräche in lockerer Atmosphäre bot und den Tag abrundete.

Die Junge Union Osthessen bedankt sich herzlich bei Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld für die Einladung und den konstruktiven Austausch sowie bei allen Beteiligten für einen gelungenen Tag in Fulda. +++


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