Juch erneut zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser in Hessen gewählt

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Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch.

Der Fuldaer Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch ist erneut zum Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser in Hessen (AkKH) gewählt worden. Die Entscheidung fiel auf der jüngsten Vorstandssitzung der Arbeitsgemeinschaft. Juch dankte für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und wird das Amt bis 2029 ausüben. Die Krankenhauslandschaft stehe vor vielfältigen Herausforderungen, die eine wirkungsvolle Interessenvertretung in Politik und Kirche erforderlich machten, betonte Juch. Ziel der AkKH sei es weiterhin, Kräfte zu bündeln, um die katholischen Krankenhäuser zukunftsfähig aufzustellen.

Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser in Hessen wurde 1964 gegründet und vertritt derzeit sieben Träger mit Einrichtungen an zwölf Standorten. In den angeschlossenen Krankenhäusern werden nahezu 135.000 Patientinnen und Patienten medizinisch begleitet, für die stationäre Versorgung stehen mehr als 3.000 Betten zur Verfügung. Die Mitgliedseinrichtungen befinden sich in Trägerschaft von Orden, Stiftungen und Personengesellschaften. Als Gliederung der Hessen-Caritas stimmt die AkKH ihre Tätigkeiten mit den hessischen Diözesan-Caritasverbänden ab, um eine koordinierte und effektive Interessenvertretung sicherzustellen. Sie vertritt die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder in der Öffentlichkeit sowie gegenüber dem Land Hessen, den Spitzenverbänden, den Sozialleistungsträgern und weiteren Partnern in allen fachpolitischen Belangen.

Dr. Juch führt die Amtsgeschäfte der AkKH seit 2016 gemeinsam mit Geschäftsführer Hubert Connemann. Mit der erneuten Wahl von Juch verbinden die Mitgliedseinrichtungen zugleich eine Würdigung der langjährigen, vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit mit Connemann, die wesentlich zur erfolgreichen Positionierung der katholischen Krankenhäuser in Hessen beigetragen habe. Connemann äußerte sich erfreut über die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Die gute und vertraute Kooperation bilde eine verlässliche Grundlage, um die Aufgaben der kommenden Jahre anzugehen, sagte er.

Die kommenden Jahre in der hessischen Krankenhauslandschaft werden nach Einschätzung der AkKH von tiefgreifenden Strukturveränderungen, einem anhaltenden Fachkräftemangel sowie einem wachsenden Druck zur wirtschaftlichen Konsolidierung geprägt sein. Für die freigemeinnützig-katholischen Träger komme es dabei besonders darauf an, ihre Einrichtungen in diesem anspruchsvollen Umfeld zukunftsfähig auszurichten, ohne die eigenen Wertorientierungen und das christliche Menschenbild aus dem Blick zu verlieren. Vor diesem Hintergrund gewinne eine starke und verlässliche Interessenvertretung der katholischen Krankenhäuser in Hessen ebenso an Bedeutung wie die enge partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Diözesancaritasverbänden Fulda, Limburg und Mainz sowie mit den Verantwortlichen in Politik, Krankenkassen und Selbstverwaltung, betonte Juch. +++


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