Josef Richter neuer Kolping-Diözesanvorsitzender

Herbstein. Über 100 Delegierte und Gäste aus dem gesamten Bistum trafen sich am vergangenen Wochenende zur Diözesanversammlung des Kolpingwerks im Kolping- Feriendorf in Herbstein. Auf der Tagesordnung standen Neuwahlen des Vorstandes, vor allem des längere Zeit vakanten Vorsitzes des Kolpingwerkes im Diözesanverband Fulda.

Doch zunächst wurde Rechenschaft über die Arbeit des letzten Jahres gegeben. Das Kolpingwerk hat eine schwierige Zeit hinter sich nach der langen Vakanz des Postens des Geschäftsführers und seit August 2014 auch des Vorsitzenden. Hier ist es vor allem dem Fritzlarer Kolpingbruder Rudolf Amert zu verdanken, dass die vielen Aktivitäten des Kolpingwerks auch ohne Vorsitz weitergehen konnten. Sein herausragendes ehrenamtliches Engagement in den letzten 1 ½ Jahren als geschäftsführendes Präsidiumsmitglied war zudem ausschlaggebend dafür, dass die Weichen für die Zukunft neu gestellt wurden. Als Anerkennung für seine Verdienste wurde Rudolf Amert das Diözesanehrenzeichen verliehen.

Mit einem einstimmigen Votum wurde der Vorstand entlastet. Als Dank für ihre langjährige Tätigkeit als 2. Vorsitzende und im Bereich „Eine Welt“ wurde Renate Nowak aus Marburg mit herzlichen Worten und einem Blumenpräsent verabschiedet. Auch von Vorstandsmitglied Dr. Andreas Ruffing, Flieden musste sich der Vorstand leider verabschieden, da er aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl stand. Im Anschluss daran wurde der neue 1. Vorsitzende Josef Richter mit einem tollen Ergebnis gewählt. Seine flammende Bewerbungsrede hatte die Kolpinger ins Herz getroffen und setzte einen ersten inhaltlichen Impuls. Von K wie Kirche bis G wie Gemeinschaft buchstabierte Richter anhand des Namens des Verbandsgründers Kolping wichtige Eckpfeiler des Kolpinggeistes. „Weg von der Bürokratie hin zu den Menschen“ soll lt. Richter die Devise des Kolpingverbandes in Zukunft lauten.

Für das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurde Birgit Gruß aus Amöneburg gewählt und Pfr. Albert Köchling aus Marburg in seinem Amt als Diözesanpräses bestätigt. Als weitere Vorstandsmitglieder wurde Marcus Henning aus Fulda für den Bereich „Kirche mitgestalten“ und Brigitte Kram, Weyhers für „Gesellschaft und Politik““ in ihrem Amt bestätigt. Karl-Heinz Leibold aus Niederkalbach wurde neu in den Diözesanvorstand gewählt. Nach den Wahlen ging es mit dem spannenden Thema Islamismus weiter. In Form einer Podiumsdiskussion hörte die Versammlung zunächst einen Vortrag von Frau Dr. Ardalan aus Neuhof zum Thema. Ihr Schwerpunkt lag auf den unterschiedlichen Gruppierungen des Islams sowie den Ängsten, welche durch das Thema Islam und Islamisierung geschürt werden. Die anschließende Diskussion gab den Teilnehmern wertvolle Impulse, sich weitergehend mit dem Thema auch in der eigenen Kolpingsfamilie zu beschäftigen. +++ fuldainfo

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