Jahreshauptversammlung der FBV Queck

Queck. Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte die Forstbetriebsvereinigung Queck aus Termingründen zur Jahreshauptversammlung in die Gaststätte Sippel eingeladen, wobei sich der Vorstand über einen besonders guten Besuch der Mitglieder freuen konnte. Die Tagesordnung konnte nicht nur harmonisch, sondern auch sehr zügig abgehandelt werden, so dass noch genügend Zeit für den Gedankenaustausch zur Verfügung stand, die auch erfreulich gut genutzt wurde.

Vorsitzender Burkhard Kreutzer konnte die beiden Forstbeamten Norbert Diener, stellvertretender Forstamtsleiter, und Jürgen Dickert, Revierleiter und Betreuer des Privatwaldes, besonders begrüßen und über wenige besonderen Ereignisse berichten. Seinen Ausführungen folgten die Berichte des Rechners Mathias Lips und des Schriftführers Christian Weber. Gegen alle Berichte gab es genau so keine Wortmeldungen, wie zu den positiven Aussagen der Rechnungsprüfer Jürgen Dittner und Helmut Stein, so dass die Entlastungen einstimmig erfolgen konnten und nur reine Formsache waren. Bei der folgenden Neu- oder Wiederwahl des Vorstandes, hatte der als Wahlleiter fungierende Norbert Diener ein leichtes Amt übernommen, denn alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Damit blieb genügend Zeit zur Verfügung für den Bericht des Revierleiters Jürgen Dickert und die Erläuterungen zur neuen Gebührenordnung von Hessen-Forst durch Norbert Diener, bezüglich der Betreuung der Privatwaldbesitzer, die ebenfalls erfreulich wenig Zeit in Anspruch nahmen.

Holzernten könnten gesteigert werden

Die Jahreshauptversammlung war außergewöhnlich gut besucht.Jürgen Dickert verwies zunächst darauf, dass es zwar geringe Windwurfschäden gegeben habe, dass diese aber an den Rückegassen oder Schneisen zu beklagen seien. Leider sei der Preis für und die Nachfrage nach der Fichte etwas gesunken, die anderen Holzarten aber gut nachgefragt worden und die Preisentwicklung stabil geblieben. Was die Schäden durch den Käferbefall angingen, so hätten sich die zahlreichen Niederschläge der Jahre 2013 und 2014 positiv erwiesen, zumal durch den dadurch bedingten starken Saftfluss die Käfer abgetötet worden seien. Der Revierleiter riet den Anwesenden, den Einschlag, besonders der Kiefer, etwas zu erhöhen und auch im Bedarfsfall, Erntemaschinen einzusetzen. Im vergangenen Jahr hätten die Erlöse nur etwa 20 Prozent im Vergleich zu dem guten Erntejahr 2011 betragen. Des Weiteren wies er darauf hin, dass zurzeit keine Kalkungen vorgesehen seien und dass es möglich sei, junge Pflanzen zusammen mit den anderen FBV zu kaufen, wobei Herr Semmler der richtige Ansprechpartner sei. Und neue Anpflanzungen könnten noch etwa 15 Jahre lang staatlich gefördert werden.

FBV-Mitgliedschaft ist wichtig

Sie trugen zu einer harmonischen und kurzweiligen Versammlung bei: Stellvertretender Forsamtsleiter Norbert Diener, Revierleiter und Privatwaldbesitzer-Betreuer Jürgen Dickert, Vorsitzender Burkhardt Kruetzer, Rechner mathias Lips, Schriftführer Christian Weber und stellvertretender Vorsitzender Heinrich Döring. Dem Vorstand wurde nicht nur einstimmig Entlastung erteilt, sondern auch wiedergewählt.Norbert Diener ging anschließend auf die Neuausrichtung der Privatwaldbetreuung ein, deren Ziele er bereits Anfang des Jahres den Anwesenden erläutert hatte. Auf jeden Fall sei es für die Waldbesitzer wichtig, um alle Vorteile in Zusammenhang mit Hessen-Forst genießen zu können, Mitglied einer FBV zu sein. Siehe dazu die hierzu informierende Bildunterschrift. Norbert Diener konnte abschließend die beschlossenen Gebühren näher bringen. Forsttechnische Betreuung außerhalb der Holzernte: Bei einer Betriebsgröße ab 5 Hektar 17,50 Euro je Hektar und Jahr zzgl. Umsatzsteuer; bei einer Betriebsgröße ab 5 Hektar und bei einer Mitgliedschaft in einem forstbetrieblichen Zusammenschluss 12,50 Euro je Hektar und Jahr zzgl. Umsatzsteuer; bei einer Betriebsgröße unter 5 Hektar wird für die Leistungen der forsttechnischen Betreuung außerhalb der Holzernte kein Kostenbeitrag erhoben.

Forsttechnische Betreuung bei der Holzernte

Für die Umsetzung von Holzerntemaßnahmen auf der Grundlage des Betriebsplans, des forstlichen Wirtschaftsplans, des Holzernteplans oder im Auftrag der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer durch: Vorbereitung, Beauftragung, Steuerung und Kontrolle der Holzernte, Erfassung und Bereitstellung der Daten über die Menge und die Sortimente des geernteten Holzes, Erfassung und Bereitstellung der Daten, die für die Abrechnung von Leistungen Dritter erforderlich sind. Der Richtsatz beträgt 3,50 Euro je Festmeter des geernteten Holzes (Erntefestmeter) zuzüglich Umsatzsteuer. +++ fuldainfo | hans schmidt

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