Jahresauftaktveranstaltung der VR Bank Fulda eG

Erfolg des Kreditinstituts in der Motivation und Leistung der Mitarbeiter begründet

Wie jedes Jahr zu Beginn eines neuen Jahres hatte die VR Bank Fulda eG gestern Abend zu ihrer Jahresauftaktveranstaltung in das Gemeindezentrum der Gemeinde Künzell (Landkreis Fulda) eingeladen. „Anstelle von Weihnachtspräsenten veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder eine hochwertige Jahresauftaktveranstaltung, die Ihnen einen persönlichen Nutzen stiften soll“, hieß Manfred Gerhard, der Vorstandssprecher des Kreditinstitutes, die Gäste willkommen, der sich gleichzeitig für ihr Kommen bedankte. „Es ist unser Geschenk an Sie für die Treue und die angenehme Geschäftsverbindung und an Persönlichkeiten, die unserem Haus eng verbunden sind. Zu Beginn des Jahres 2019 wünsche ich Ihnen allen und Ihren Familien im Namen des Vorstands der VR Bank Fulda eG sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gesundheit, Zufriedenheit und die Erreichung Ihrer persönlichen Ziele.“

„Wir leben in einer, von ständigem Wandel geprägten Zeit“, sagte der Vorstandssprecher zu Beginn seiner Rede anlässlich der Jahresauftaktveranstaltung der VR Bank Fulda eG, die Rückblick und Ausblick auf das Jahr 2019 inkludieren sollte. „Wirtschaftlich gesehen war 2018 ein erfolgreiches Jahr. Im langanhaltenden Hochkonjunkturzyklus machen sich zwar leichte Abschwächungen bemerkbar, doch sind die Lage und die Zahlen eindeutig besser, als die inflationär geäußerten Meinungen vieler, selbsternannter Propheten“, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Gerhard rief dazu auf, die Veränderungen im übergeordneten Umfeld im beruflichen und privaten Bereich nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Chance zu begreifen; Hier sollte man gesunden Optimismus zeigen. Im Folgenden gab er einen Überblick über die VR Bank Fulda eG und ging dabei auch auf das wirtschaftliche Umfeld ein, konkret bedeutet das eine Reflexion auf das vergangene Jahr 2018 und ein Ausblick heraus aus der Ausgangssituation des noch jungen Jahres für das Kreditinstitutes aus Sicht eines Bänkers.

Nach wie vor im internen Bankenranking mit der höchsten Bonitätsstufe bewertet

„Wir hoffen, dass 2018 für Sie persönlich ein gutes und glückliches Jahr gewesen ist. Für Ihre VR Bank Fulda eG, als Ihre Bank, war 2018 ein aufregendes, forderndes und in der Summe erfolgreiches Geschäftsjahr.“ Das prägendste Ereignis in 2018 war wohl die erfolgreiche Fusion mit der VR Bank Schlüchtern – Birstein eG. „Mit dieser Fusion haben zwei starke, wirtschaftlich gesunde Partner zu einer neuen, noch stärkeren, regionalen, genossenschaftlichen Bank zusammengefunden, um gemeinsam erfolgreich die Zukunft zu gestalten“, so Gerhard weiter. Seit dem vergangenen, 15. September, dem Tag der technischen Fusion, so Gerhard, arbeite die VR Bank Fulda eG an dieser intensiv und erfolgreich. „Als eine Bank, die Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern der Region gehört, waren wir auch in 2018 am Markt wieder erfolgreich“, bekundete Gerhard weiter. So erhöhte sich die Bilanzsumme um rund 3,9 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, wobei die Wachstumsimpulse im Wesentlichen vom gewerblichen, aber auch vom privaten Kreditgeschäft ausgingen, das um rund 4,1 Prozent auf knapp 1.110.000.000 Euro gesteigert werden konnte. Ebenso erhöhten sich die Einlagen um 6,4 Prozent auf 1.450.000.000 Euro. „Mit dieser Entwicklung sind wir zufrieden, denn die Qualität des Wachstums war gut. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Bank – Vermögens-, Finanz-, Risiko- und Ertragslage – sind geordnet. Nach wie vor sind wir im internen Bankenranking des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) mit der höchsten Bonitätsstufe bewertet.“

Partner der Region – Symbiose aus Tradition und Moderne

„‘Partner der Region‘ – so lautet das neue Logo der VR Bank Fulda eG. Unser Logo symbolisiert die Verbundenheit mit unseren Kunden und Mitgliedern. Partnerschaft heißt für uns Loyalität und nachhaltige Verbundenheit. Es ist eine Symbiose aus Tradition und Moderne. Partnerschaftlich begegnen wir unseren Kunden und Mitgliedern in der Region, unserem Lebensraum – modern, digital und immer mit einem Lächeln. Aber wir sind im traditionellen und regionalen Bankgeschäft auch auf der Grundlage der Genossenschaftsidee und der genossenschaftlichen Werte unterwegs. Das ist seit 157 Jahren unser Geschäftsmodell. Dieses entwickeln wir permanent behutsam weiter – in Zeiten stürmischer Veränderung. Unser Geschäftsmodell basiert auf Vertrauen, auf Ihrem Vertrauen. Und wir werden auch in Zukunft nur Geschäfte machen, die wir auch verantworten können. Wir sind und wir bleiben nach wie vor persönlich in den Filialen vor Ort für Sie Ansprechpartner und jederzeit, 24 Stunden, an 365 Tagen, digital für Sie erreichbar. Trotz unserer klaren Digitalisierungsstrategie sind wir der Meinung, wir begegnen uns als Menschen, denn Vertrauen kann man nicht digitalisieren, Vertrauen kann man auch nicht kaufen, Vertrauen muss man sich verdienen.“ Seinen Erfolg führt das Kreditinstitut auf sein leistungsorientiertes und motiviertes Mitarbeiterteam zurück, das nach dem Vorstandsvorsitzenden noch einmal deutlich gestärkt worden sei. So sei unter anderem durch das gemeinsame Fusionsteam am 15. September 2018 die technische Fusion in nur viereinhalb Stunden umgesetzt worden.

Zum siebten Mal in Folge als beste Beraterbank in Fulda ausgezeichnet

„Auch am Markt war unser Team 2018 wieder erfolgreich. Dies wurde uns 2018 zum siebten Mal in Folge von externer Seite bestätigt. Focus Money und das Institut für Vermögensaufbau (IVA) führen deutschlandweit eine der umfangreichsten, anonymen Bankentests durch. Die VR Bank Fulda eG wurde 2018 mit dem Titel ‚Beste Beraterbank in Fulda‘ ausgezeichnet, nachdem wir bereits 2012 bis 2017 ununterbrochen als beste Beraterbank auf dem Siegertreppchen stehen durften. Wiederholt Qualitätssieger – das ist offensichtlich kein Zufall. Das ist ein großes, aber ein verdientes Kompliment an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und darauf dürfen wir zu Recht stolz sein. Innerbetrieblich haben wir 2018 neben 60 Einzelprojekten im Zusammenhang mit der Fusion vielfältige, gesetzgeberische und aufsichtsrechtliche Regulierungsmaßnahmen arbeitsintensiv aber sehr intensiv abgeschlossen. In unserer Vertreterversammlung Anfang Juni 2019 werden wir ausführlich über die geschäftliche Entwicklung 2018 berichten.“ „Für die Region Fulda, für Osthessen war 2018 ebenfalls ein gutes Jahr. Die Konjunktur in Osthessen bleibt weiter auf hohem Niveau, die Dynamik hat allerdings etwas nachgelassen, so das Fazit der Konjunkturumfrage vom Herbst 2018 der Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda. Die Handwerkskammer Kassel berichtet von vollen Auftragsbüchern und weiter steigenden Auftragseingängen. Es herrscht akuter Fachkräftemangel, der ein noch stärkeres Wachstum begrenzt. Die Agentur für Arbeit meldet für die Bereiche Fulda und Schlüchtern Vollbeschäftigung.

Für die deutsche Wirtschaft war 2018 ein Jahr mit hoher Beschäftigung, hohen Unternehmensgewinnen und volatilen Aktienbörsen. Die Deutsche Börse war 2018 die verlierende im internationalen Vergleich. 18 Prozent Indexverlust ergaben sich im Jahresendvergleich 2017 zu 2018. Gewinnrückgang, Unsicherheit im Umfeld geopolitischer Risiken und drohende Handelskonflikte sind starke Belastungsfaktoren für unsere, deutsche, exportorientierte Volkswirtschaft. Der Handelskonflikt zwischen der USA und großen Teilen der Welt dürfte auch 2019 das Börsengeschehen bestimmen. Trotz einer leichten Stimmungseintrübung in diesem Herbst befindet sich der Mittelstand – und wir sind der vorwiegende Partner des Mittelstands – weiter in einer guten Verfassung. Das zeigen die Ergebnisse der Mittelstandsumfrage der DZ Bank, unserer, genossenschaftlichen Zentralbank von diesem Herbst. So bewerten 89 Prozent der Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage immer noch als ‚gut‘ oder ‚sehr gut‘.“

„Internationale Risiken wie der Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China sowie der bevorstehende Brexit haben sich bei den, deutlich weniger optimistischen Erwartungen genauso bemerkbar gemacht, wie der Fachkräftemangel, der mittlerweile bereits vier von fünf mittelständischen Unternehmen belastet. Der Fachkräftemangel dürfte bei weiterhin geringen Inflationstendenzen zu deutlich steigenden Einkommen der Arbeitnehmer führen, was wiederum die Binnenkonjunktur stabilisiert. Hinter der Niedrigzinspolitik erleben wir derzeit einen realen Wertverlust der angelegten Geldanlagen. Die Folgen dieser Politik werden in einigen Jahren für den Durchschnittsbürger in der Altersvorsorge sehr deutlich erkennbar sein. Trotz erfolgter Preissteigerung dürfte 2019 eine Preisblase am Immobilienmarkt bis auf wenige Metropolregionen wenig wahrscheinlich werden, wobei Wachstumsgrenzen und Preisgrenzen besonders im hochpreisigen Komfortsegment durchaus erkennbar sind. Zusammengefasst verspricht das Jahr 2019 wieder ein spannendes Jahr der Herausforderungen zu werden.“

VR Bank-Kunden würdigen Profibergsteigerin Kaltenbrunner mit minutenlangem Applaus

Als prominenten Gast konnte Vorstandssprecher Manfred Gerhard am Donnerstagabend im Namen des Kreditinstitutes die österreichische Profibergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner willkommen heißen. In ihrem Vortrag unter dem Titel “Leidenschaft Achttausender – Wagnis, Rückzug, Erfolg” berichtete sie eindrucksvoll und authentisch über ihre Expedition im Jahr 2011, wo sie den K2, den mit 8.611 Metern, nach dem Mount Everest zweithöchsten Berg der Erde bestieg. Im Nachgang an ihren, über 50-minütigen, eindrucksvollen Vortrag, mit dem sie die rund 500 Anwesenden aus Kommunalpolitik, Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung und dem öffentlichen Leben auf eine abenteuerliche Reise nahm, erhob sich das Auditorium und würdigte die Profibergsteigerin mit langem Applaus. „Es war ein Genuss, Ihnen zuzuhören“, sagte Vorstandssprecher Manfred Gerhard. Gerhard bedankte sich beim Publikum für die Aufmerksamkeit und hob in diesem Zusammenhang noch einmal die Ehrlichkeit des Aufstiegs hervor, wonach Kaltenbrunner bis heute die erste Profibergsteigerin ist, die 14 Achttausendergipfel ohne Zuhilfenahme von zusätzlichem Sauerstoff sowie Hochträgern erklommen hat. Abschließend warf Gerhard noch einen Ausblick auf die Veranstaltungen und wichtigsten Ereignisse in 2019 und nannte als Beispiele das Stadtjubiläum, das einen Dreiklang von Veranstaltungen in naher Zukunft einläutet, oder der Amtsantritt von Dr. Michael Gerber am 01. April 2019 als neuer Bischof des Bistums Fulda. +++ jessica auth

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2 Kommentare

    • Dem kann ich nur zustimmen! Es wird Zeit, dass man in Osthessen die Augen aufmacht. Wichtig sein und sich wichtig machen, sind eben zweierlei paar Schuhe. Danke!

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