Hessens Innenminister Roman Poseck hat die Vorgänge im Rahmen eines sogenannten Protestcamps im Langener Stadtwald scharf kritisiert. Wie das Innenministerium am Samstag in Wiesbaden mitteilte, gehe es den Teilnehmern des Protestcamps nach Einschätzung des Ministers offensichtlich weniger um inhaltliche Anliegen als vielmehr um reine Provokationen.
Poseck bezeichnete es als unerträglich und widerwärtig, dass Einsatzkräfte während ihres Dienstes mit einer stinkenden Flüssigkeit bespritzt worden seien, bei der es sich mutmaßlich um Urin handele. Nach Angaben des Innenministeriums wurde zudem ein Behältnis mit einer übelriechenden Flüssigkeit gefunden, das mit dem Wort „Urin“ beschriftet gewesen sei.
Darüber hinaus sei es im Rahmen einer Mahnwache zu einem Widersetzen gegen polizeiliche Anweisungen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden außerdem Pyrotechnik sowie Holzbretter mit herausstehenden Nägeln sichergestellt. Zudem seien mehrere Verstöße gegen den Brandschutz festgestellt worden.
Der Innenminister appellierte an die Teilnehmer des Protests, sich an die für alle geltenden Regeln zu halten. Andernfalls müsse der Rechtsstaat mit aller Konsequenz durchgreifen. +++
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