Influenzawelle – Gesundheitsdezernent Dr. Mischak rät zur jährlichen Schutzimpfung

Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und mit ihr die jährliche Influenzawelle. Um sich selbst und andere optimal zu schützen, sollte man sich dagegen impfen lassen. Diesen Ratschlag des Vogelsberger Gesundheitsamts hat Landrat Dr. Jens Mischak befolgt und sich im Rahmen der behördlichen Vorsorge kürzlich gegen Grippe impfen lassen.

Kreisbedienstete haben die Möglichkeit, sich direkt im Gesundheitsamt impfen zu lassen: „Der Arbeitsschutz steht dabei klar im Vordergrund“, betont Landrat und Gesundheitsdezernent Dr. Mischak. „Wir impfen im Gesundheitsamt gezielt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises, um das Personal vor schweren Krankheitsverläufen zu schützen“, fügt Gesundheitsamtsleiterin Dr. Dorothee Hofmann hinzu, die auch Dr. Mischak geimpft hat.

Der Gesundheitsdezernent nutzte seinen Impftermin auch, um an die Bevölkerung zu appellieren, den eigenen Impfstatus zu prüfen: „Die jährliche Influenzawelle erreicht in Deutschland meist nach der Jahreswende ihren Höhepunkt, doch die Fallzahlen steigen bereits seit Ende September an. Da es nach dem Piks etwa zehn bis vierzehn Tage dauert, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist, ist jetzt der ideale Zeitpunkt für die Vorsorge. Ich kann nur jedem, insbesondere den Risikogruppen, ans Herz legen, das Gespräch mit dem Hausarzt zu suchen und die empfohlenen Impfwochen bis Mitte Dezember zu nutzen.“

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenza-Impfung insbesondere für Personen ab 60 Jahren, Schwangere, chronisch Kranke sowie für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen. Auch Menschen, die im selben Haushalt mit Risikopersonen leben oder diese betreuen, sollten sich schützen. Ein erhöhtes berufliches Risiko betrifft zudem medizinisches Personal, Beschäftigte in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sowie Personen, die arbeitsbedingt direkten Kontakt zu Geflügel, Schweinen oder Wildvögeln haben.

Neben der Impfung tragen einfache Alltagshilfen dazu bei, Atemwegsinfektionen einzudämmen. Da Grippeviren primär durch Tröpfchen übertragen werden, erinnert das Gesundheitsamt an die bekannten Hygieneregeln: umsichtiges Verhalten beim Niesen und Husten (in die Armbeuge oder ein Taschentuch), regelmäßiges Lüften sowie gründliches Händewaschen. In Innenräumen kann zudem das Tragen eines Mund-Nasenschutzes als wirksamer Selbst- und Fremdschutz unterstützen, rät der Vogelsbergkreis in der Mitteilung abschließend. +++


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