Hutzdorf – Pfarrer Wildner: Wann haben wir zum letzten Mal DANKE gesagt?

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Hutzdorf. Gerührt und nachdenklich dürften heute zahlreiche Besucher des Erntedankgottesdienses in der Hutzdorfer altehrwürdigen Steinkirche den Nachhauseweg angetreten haben. Schließlich hatte Pfarrer Johannes Wildner in seiner Predigt klar und deutlich die Frage an die Gläubigegen gestellt, wie oft oder ob sie überhaupt tags zuvor danke gesagt hätten. Er hatte sich dabei auch auf das Rundschreiben unseres Kirchenpräsidenten Volker Jung bezogen, das alle evangelischen Familien in Hessen-Nassau in den vergangenen Tagen erhalten haben. Nicht nur am Erntedankfest und für die Ernten gelte es danke zu sagen, sondern auch bei allem was man an Worten und Waren im Leben entgegennehmen könne.

Pfarrer Wildner hatte in seinem Einführungstext zum Gottesdienst auch an das Gleichnis vom reichen Kornbauern erinnert, der sich nach der guten Ernte die Vergrößerung der Scheune und der Lagerräume für ein Ausruhen auf Erfolg und ohlstand gerüstet hatte, aber keine lange Freude daran haben konnte, weil er vergaß diese Werte für das Allgemeinwohl einzusetzen. Auffallend wie das Erinnern des Pfarrers an das Dankesagen, wobei er auch sich mit einbezog, zum allgemeinen Nachdenken veranlasste und auch schon erste Früchte trug, indem ihm für seine klaren Worte mehrfach gedankt wurde. Er selbst hatte seine Predigt mit einem Dankeschön für das aufmerksame Zuhören beendet Man hatte nicht nur eine gute Auswahl bei den gemeinsam gesungenen Liedern getroffen, auch der Gemischte Chor hatte unter seinem Dirigenten Christoph Eisenmeier offensichtlich die richtigen Chöre ausgewählt und wohlklingend vorgetragen, so dass man es garnicht merkte, dass der Gottesdienst eine gute Stunde lang gedauert hatte, und auch sicher einige Früchte tragen dürfte. +++ fuldainfo | hans schmidt


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