Hünfeld begrüßte 2026 mit traditionellem Neujahrslied vor dem Rathaus

Huenfeld nl0

Hünfeld hat das neue Jahr 2026 traditionell gemeinsam vor dem Rathaus begrüßt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger kamen zusammen, um das alte Jahr ausklingen zu lassen und einander ein frohes neues Jahr zu wünschen. Nach der Silvesteransprache von Bürgermeister Benjamin Tschesnok erklang unter den Rathausarkaden das traditionsreiche Hünfelder Neujahrslied. Vorgetragen wurde es von einem eigens zusammengestellten Projektchor unter der Leitung von Regionalkantor Christopher Löbens. Instrumental begleitet wurde der Chor von einem Bläserquintett unter der Leitung von Martin Genßler.

Bürgermeister Tschesnok zeigte sich erfreut über die große Beteiligung. Viele Menschen blickten angesichts von Konflikten und Unsicherheiten in der Welt mit gemischten Gefühlen auf das Jahr 2025 zurück, sagte er. Dennoch sprach er sich deutlich gegen Mutlosigkeit aus. „Sollen wir deshalb den Mut verlieren und uns in ein ungewisses Schicksal ergeben? Ich sage ganz eindeutig: nein!“, erklärte Tschesnok. Die großen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft könnten nur miteinander und gemeinschaftlich bewältigt werden. Hünfeld habe dies in den zurückliegenden Jahren immer wieder unter Beweis gestellt.

Als Gründe für die im Vergleich zu anderen Standorten gute oder sogar bessere Ausgangslage der Stadt nannte der Bürgermeister eine große Einmütigkeit in vielen Fragen, eine konstruktive und vorausschauende Zusammenarbeit sowie das Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger. Besonders hob Tschesnok den Einsatz im Ehrenamt hervor. Es gebe in Hünfeld viele Menschen, die weit mehr täten, als es ihre Pflicht sei.

In seiner Ansprache ging Tschesnok auch auf die Entwicklung der Stadt ein. Hünfeld sei 2025 als Wirtschaftsstandort weiter vorangekommen. Das Programm zur Ausweitung und Modernisierung der Kinderbetreuung werde fortgesetzt, zudem befinde sich die Infrastruktur auf einem guten Stand. Durch die gezielte Nutzung von Fördermitteln habe sich die Stadt auch besondere Projekte leisten können, darunter den neuen Bikepark in Sargenzell. Im von einer breiten Mehrheit getragenen Masterplan für die Hünfelder Innenstadt seien zahlreiche neue Ideen enthalten, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen.

Für das Jahr 2026 kündigte der Bürgermeister einen umfassenden Investitionsschub an, insbesondere im Bereich des sozialen Wohnungsbaus. Geplant sei der Einstieg in die Bebauung und Vermarktung des großen Neubaugebietes auf der Molzbacher Höhe. Darüber hinaus werde weiter in die Stadtteile investiert. Fünf Stadtteile von Hünfeld seien als einzige im Landkreis Fulda neu in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen worden. Dies wertete Tschesnok als Zeichen dafür, dass Hünfeld auch künftig gut aufgestellt sei, selbst wenn die äußeren Rahmenbedingungen nicht immer Anlass zur Zuversicht gäben. Alle Vorhaben könnten ohne neue Schulden und solide durchfinanziert umgesetzt werden.

Im Anschluss an die Ansprache sang der rund 50-stimmige Projektchor das Hünfelder Neujahrslied, das auf eine lange Tradition zurückblickt. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte die Feuerwehr Hünfeld. +++


Popup-Fenster

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*