Howa GmbH: Insolvenz für Krone Post, Schlossbräu, Ziegelhof und die Verwaltung

Defizit von 100.000 Euro alleine im „Ziegelhof“

In der Rhön und im Vogelsberg sahen die geschäftsführenden Gesellschafter der HOWA Management GmbH, Mario-Sebastian Fertig und Stephan Thomas Krause, mit „HOWA“ ihre gastronomischen Entfaltungsmöglichkeiten. „Wir wollen HOWA als Marke in der ländlichen Gastronomie etablieren“, sagten Fertig und Krause einmal bei einer Veranstaltung der im September 2016 gegründeten „HOWA Management GmbH“. Nun scheint in der Rhön für das einstige, seit seiner Gründung mit viel Engagement entwickelte Vorhaben mit der ursprünglichen Zielsetzung, „dem Wirtshaussterben in ländlichen Regionen entgegenzuwirken“, das Ende gekommen zu sein.

Der Insolvenzantrag für die Krone Post, Schlossbräu (Stadthalle), Ziegelhof und die Verwaltung ist am Montag gestellt worden, das bestätigten Fertig und Krause auf Anfrage von fuldainfo. Ein Defizit von über 100.000 Euro alleine im „Ziegelhof“ in Poppenhausen (Wasserkuppe) sowie die durch zahlreiche Überschwemmungen in 2018 verursachten Umsatzausfälle in der Rhön, haben vermutlich mit zur aktuellen Situation des in Fulda gegründeten Unternehmens beigetragen. Aktuell werde noch geprüft, ob einzelne Betriebsstellen aufrechterhalten werden können oder das Geschäft in der Rhön gänzlich eingestellt werden muss, heißt es von Seiten der Unternehmensgruppe HOWA Gastronomie & Hotel Services. Kürzlich wurden bereits drei Betriebe in der Rhönstadt Gersfeld geschlossen: Die „Stadthalle Gersfeld“, das, an diese angrenzende Restaurant „Schlossbräu“, als auch das Hotel & Wirtshaus Krone Post. Der „Ziegelhof in Poppenhausen ist bereits seit längerem wieder geschlossen. Was aus der „Berghütte Guckai-Stuben“ in Poppenhausen wird, ist noch unklar. Dort wurden vom 1.11. bis 30.11.18 Betriebsferien angekündigt. „Jeder dieser Betrieb wurde mindestens 12 Monate von uns betrieben und nach einem Jahr muss man mal ein betriebswirtschaftliches Resümee ziehen und sich eingestehen, wenn etwas nicht so funktioniert, wie man es sich anfänglich erhofft hat“, sagt der kaufmännisch verantwortliche Geschäftsführer, Stephan Thomas Krause. „Wir haben gekämpft wie die Löwen, um keinen Betrieb schließen zu müssen“, ergänzt der ehemalige, geschäftsführende Gesellschafter sowie Gründer, Mario-Sebastian Fertig. Leider sei es anders gekommen.

Die Vision der Unternehmensgruppe war ursprünglich, leerstehende Gastronomieimmobilien zu erschließen und diese wiederzueröffnen. Nach anfänglicher Euphorie wurde die junge Unternehmensgruppe schnell vom Alltag eingeholt. Nach und nach jedoch erkannten die Initiatoren die finanziellen und infrastrukturellen Schwachstellen der übernommen Immobilien. Hinzu kam, dass Stephan Thomas Krause derzeit gesundheitlich stark angeschlagen ist und er nach der Neuausrichtung der Unternehmensgruppe, die in der Rhön angesiedelten Gastronomiebetriebe leiten sollte. Exakt vor einem Jahr erging der „Hessische Gründerpreis“ an die Unternehmensgruppe HOWA.

Seit geraumer Zeit kümmert sich Mario-Sebastian Fertig als geschäftsführender Gesellschafter in der eigenständigen „HOWA Gastronomie & Hotel Services OHG“ um die Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe im Main-Kinzig-Kreis, Vogelsbergkreis und dem Rhein-Main-Gebiet. +++

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