Hutzdorf. Auf eine nicht allzulange Tradition kann die Pfarrei Hutzdorf auf dieGottesdienste am Himmelfahrtstag auf dem Hutzdorfer Freizeitgelände, mit recht guten Besuchen zurückblicken; aber am Donnerstag hatte dieser Gottesdienst mit etwa 200 Besuchern wohl alle bisherigen übertroffen; kein Sitzplatz war frei geblieben. Selbst Dekan Stefan Klaffehn hatte den Weg nach Hutzdorf angetreten und zeigte sich überrascht und beeindruckt von diesem kirchlichen Event.
Pfarrer Johannes Wildner zeigte sich nicht nur erfreut über das gute Besucherecho, er hatteseine Predigt auch an Lukas 24 angelehnt und damit eine sehr beeindruckende Predigt den Anwesenden zu Gehör gebracht. Beeindruckend auch die musikaliche Begleitung des Gottesdienstes durch den Posaunenchor unter Leitung von Karlheinz Falk, der inzwischen erstaunlich viele junge Posaunisten mit den erfahrenen Musikern vereinigen konnte. Für sie dürfte es einer der ersten musikalischen Auftritte vor so vielen Menschen gewesen sein. Pfarrer Wildner ging zunächst darauf ein, welche Bedeutung früher die Bäume für die Gläubigen hatte und ließ die Anwesenden hochblicken auf die besonders stattliche Eiche, die dem Freizeitgelände mit weiteren Bäumen eine besondere Note verleiht.
Christus ist in den „heaven“ hinauf gefahren
Nach den Erläuterungen zu Christi Himmelfahrt, bei der es nach dem Englischen zwischen „heaven“, dem relegiösen Himmel und „sky“, dem sichtbaren Himmel, unterschieden werde. Und bei Christi Himmelfahrt gehe es um den heaven, in den er nach dem christlichen Glauben hinauf gefahren sei. Diese Auffahrt in den heaven, hatte auch die äußerst besinnliche Geschichte: „Der Korb mit den wunderbaren Sachen“, die die Predigt zum Inhalt hatte. Es würde an dieser Stelle möglicherweise langweilen, diese Geschichte zu zitieren. Pfarrer Wildner zog ein Fazit aus ihr: „Der Mensch sieht nur die Dinge um sich herum-und zwar oberflächlich-, aber er sieht nicht das Wesentliche, er sieht nicht Gott, nicht die Gaben des Himmels im Korb des Glaubens. So heiße es auch im 1. Buch Samuels: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an“.
Der Gottesdienst war auch geprägt von einigen gut dazu passenden Liedern, die der Posaunenchor musikalisch begleitete. Die an alle Helferinnen und Helfer gerichteten Dankesworte von Pfarrer Wildner, die zum Gelingen eines solchen Gottesdienstes gehören, konnte man auch anschließend aussprechen, denn diese sorgten sehr aufmerksam für das leibliche Wohl bei einem harmonischen Zusammensein. +++ fuldainfo | hans schmidt






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