Berlin. Die zu erwartende Abkehr der US-Regierung unter US-Präsident Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen zwingt nach Auffassung der Bundesregierung die Europäische Union gemeinsam mit China und Kanada in eine Führungsrolle: Das sagte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) dem digitalen Energie-Informationsdienst "Tagesspiegel Background". Nach Lage der Dinge werde die US-Regierung an dieser Stelle "eine Lücke hinterlassen", sagte Hendricks. Und zwar unabhängig davon, wie sich Trump in Bezug auf das Pariser Abkommen letztlich entscheiden werde. Noch vollkommen offen ist nach Auffassung der Umweltministerin, wie die Akteure in den Vereinigten Staaten auf einen möglichen Ausstieg Washingtons aus dem Pariser Klimaabkommen reagieren werden und wie es mit dem Klimaschutz in den USA weitergeht - auf Staaten-, Städte- und Unternehmensebene. +++
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1 Kommentar
Der Unterschied zwischen Schulz und Merkel in der Europa-Politik ist, dass Merkel in den Jahren ihrer Kanzlerschaft Europa sukzessive an die Wand gefahren hat und bei den Partnern Vorbehalte ggü. der, insbesondere auch von Schäuble praktizierten, deutschen Hegemonie eingepflanzt hat (neuester entlarvender Fauxpas, diesmal von Söder: lieber ein deutscher Finanzminister, der Europa sagt, wo es lang geht, als ein EU-Finanzminister, der in die Länder hineinregiert). Darüberhinaus hat sie die deutschen Wähler nicht nur bewußt im Unklaren gelassen über die von Deutschland übernommenen Haftungsrisiken (nicht nur im Falle Griechenland), sondern auch lauthals derartige Haftungen (EURO-Bonds) kategorisch ausgeschlossen - unlauter! Schulz hat sich dagegen Partei- und länderübergreifend bei seinen Europa-Aktivitäten große Anerkennung erworben, wenn man von den beiden Unions-Schmutz-Dossier-Finken Reul und Grässle einmal absieht.
Einem Kanzler Schulz darf man daher auch in der Europa-Politik besonders in Zeiten eines unberechenbaren Trump getrost mehr zutrauen als einer abgewirtschafteten Merkel mit einem unberechenbaren Seehofer und Söder im Rücken.
Es sind Wahlkampfzeiten: https://youtu.be/dOa-fcp74uU
Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!
Der Unterschied zwischen Schulz und Merkel in der Europa-Politik ist, dass Merkel in den Jahren ihrer Kanzlerschaft Europa sukzessive an die Wand gefahren hat und bei den Partnern Vorbehalte ggü. der, insbesondere auch von Schäuble praktizierten, deutschen Hegemonie eingepflanzt hat (neuester entlarvender Fauxpas, diesmal von Söder: lieber ein deutscher Finanzminister, der Europa sagt, wo es lang geht, als ein EU-Finanzminister, der in die Länder hineinregiert). Darüberhinaus hat sie die deutschen Wähler nicht nur bewußt im Unklaren gelassen über die von Deutschland übernommenen Haftungsrisiken (nicht nur im Falle Griechenland), sondern auch lauthals derartige Haftungen (EURO-Bonds) kategorisch ausgeschlossen - unlauter! Schulz hat sich dagegen Partei- und länderübergreifend bei seinen Europa-Aktivitäten große Anerkennung erworben, wenn man von den beiden Unions-Schmutz-Dossier-Finken Reul und Grässle einmal absieht.
Einem Kanzler Schulz darf man daher auch in der Europa-Politik besonders in Zeiten eines unberechenbaren Trump getrost mehr zutrauen als einer abgewirtschafteten Merkel mit einem unberechenbaren Seehofer und Söder im Rücken.
Es sind Wahlkampfzeiten:
https://youtu.be/dOa-fcp74uU
Viel Spaß und neue Erkenntnisse beim Anhören!