Grebenhain. Nach einer mehrmonatigen Analyse sind die Maßnahmen für die Zukunftssicherung der HELIOS Klinik Oberwald im hessischen Grebenhain im Vogelsbergkreis definiert. Die renommierte Fachklinik für Gefäß- und Enddarmerkrankungen und fußchirurgische Korrekturoperationen, hat sich über Jahrzehnte hinweg überregional einen Namen gemacht. Doch die Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen haben sich so verändert, dass ein wirtschaftliches Arbeiten für die Fachklinik immer schwieriger wurde.
Grund dafür ist vor allem die Veränderung der Patientenströme. Leistungen, die noch vor wenigen Jahren nur stationär erbracht werden durften, werden jetzt – aufgrund der Veränderung der gesetzlichen Vorgaben – zunehmend im ambulanten Bereich erbracht. Das stellt die HELIOS Klinik Oberwald vor große Herausforderungen. Vor allem hinsichtlich der Patientengewinnung und der entsprechenden Anpassung des Leistungsspektrums. In den vergangenen Monaten hat die Geschäftsführung – gemeinsam mit den Führungskräften – eine detaillierte Analyse durchgeführt, um den Veränderungsbedarf sowie die Potenziale zu ermitteln und Maßnahmen zu definieren, um die Zukunft der Klinik zu sichern.
Zu diesen Maßnahmen gehören vor allem die Optimierung des Leistungsspektrums sowie die der internen Arbeitsprozesse, Investitionen – beispielsweise in Baumaßnahmen – zur Erfüllung der neuesten Brandschutzvorgaben und Kooperationen mit externen Partnern. „Diese Maßnahmen sind nicht nur definiert, wir haben auch schon mit der Umsetzung begonnen. Beispielsweise haben wir unsere Sprechstundenkapazitäten im MVZ erweitert und bereits neue gefäßchirurgische Verfahren etabliert“, erklärt Klinikgeschäftsführerin Sandra Henek. Es werden aber auch Personalanpassungen in Höhe von 13 Vollzeitkräften notwendig sein. Klares Ziel ist es, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Dies soll durch verschiedene, freiwillige Maßnahmen – wie beispielsweise Arbeitszeitreduktion oder auch Übergangsangebote in andere HELIOS Kliniken – gelingen.
„Durch die zahlreichen, gut kalkulierten Maßnahmen, wollen wir die Klinik medizinisch und wirtschaftlich ‚fit für die Zukunft‘ machen, die bestehende, hohe medizinische Qualität, wieder mit Wirtschaftlichkeit verbinden, damit die Patientinnen und Patienten, auch künftig – von der Expertise und Erfahrung unserer Ärzte und Pflegenden – profitieren können“, so die Geschäftsleitung. +++ fuldainfo
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