Heftiger Regen führt zu Überschwemmungen und Straßensperrungen

Bis Freitagmittag werden verbreitet Mengen von 40 bis 80 l/qm erwartet

Berlin. Nach heftigem Starkregen in Teilen Deutschlands ist es am Donnerstag zu Überschwemmungen und Straßensperrungen gekommen. Betroffen waren neben dem Süden Deutschlands vor allem Teile der Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen und Schleswig-Holstein. In Berlin wurde die A100, eine der am meisten befahrenen Straßen Deutschlands, in Richtung Neukölln zwischen Spandauer Damm und Messedamm ab kurz vor 15 Uhr gesperrt, weil Wasser auf der Fahrbahn war. Viele weitere Straßen und Keller waren überflutet. Der Deutsche Wetterdienst teilte mit, es werde feuchte Mittelmeerluft besonders in den Osten und Nordosten Deutschlands geführt. Vor allem im Umfeld eines intensiven Randtiefs, das sich von Westpolen zur Ostsee verlagere, würden heftige Starkniederschläge generiert. Der Schwerpunkt der Niederschläge soll sich im Laufe der Nacht zum Freitag von Brandenburg/Berlin nach Mecklenburg-Vorpommern und im weiteren Verlauf bis nach Schleswig-Holstein verlagern. Bis Freitagmittag werden verbreitet Mengen von 40 bis 80 l/qm erwartet, lokal auch darüber. Unwettergefahr bestehe vor allem aufgrund der Tatsache, dass ein größerer Teil der Regensummen in wenigen Stunden fallen kann, so der Wetterdienst. +++

Coronadaten

Der durch das RKI ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz-Tageswert für Hessen liegt aktuell bei 4,85 pro 100.000 Einwohner (12.08.2022). Eine Woche zuvor betrug der Wert 6,42 pro 100.000.

Letzte Aktualisierung: 16.08.2022, 06:22 Uhr
 Inzidenz7-Tage-Fallzahl
Fulda
436,7 ↑974
Vogelsberg529,8 ↑559
Hersfeld
355,8 ↓428
Main-Kinzig420,9 ↑1775

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