Meterhohe Flammen, eine dichte Rauchsäule und über 100 Einsatzkräfte: In der Gemeinde Angersbach ist es am Montagabend zu einem verheerenden Großbrand gekommen. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden alarmiert, da mitten im Ort eine Scheune in Vollbrand stand. Die Flammen griffen rasch auf zwei benachbarte Wohnhäuser über.
Besonders dramatisch: Bei einem der Wohnhäuser stürzte durch die enorme Hitzeentwicklung die Zwischendecke ein. Das Gebäude ist laut Polizei derzeit unbewohnbar. Insgesamt wurden drei Menschen verletzt; sie erlitten mutmaßlich Rauchgasvergiftungen. Alle Personen konnten sich jedoch rechtzeitig ins Freie retten, bevor die Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Vor Ort waren über 100 Einsatzkräfte im Einsatz. Neben der örtlichen Feuerwehr waren auch der Kreisbrandinspektor sowie Landrat Jens Mischak an der Einsatzstelle. Die betroffene Scheune brannte vollständig aus und muss nun abgerissen werden. Der entstandene Sachschaden bewegt sich nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich.
Dr. Olaf Dahlmann, Bürgermeister von Wartenberg, und Marcel Greb, Gemeindebrandinspektor der Feuerwehr Angersbach, zeigten sich tief betroffen über das Ausmaß des Feuers, lobten aber das schnelle und koordinierte Eingreifen der Einsatzkräfte.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden. +++
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