Glätte legt Straßen lahm, Polizei im Dauereinsatz

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Kräftiger Schneefall hat am Dienstag auch in Osthessen zu massiven Verkehrsproblemen geführt und den Alltag vieler Menschen erheblich beeinträchtigt. Besonders betroffen waren die Landkreise Fulda, Vogelsberg und Hersfeld-Rotenburg. Für diese Regionen hatte der Deutsche Wetterdienst im Vorfeld amtliche Warnungen vor starkem Schneefall und glatten Straßen herausgegeben. Die Warnstufe lag überwiegend bei Stufe 2 und galt ab dem Nachmittag bis in die Abend- und Nachtstunden.

Seit dem Dienstagnachmittag fiel in weiten Teilen Osthessens anhaltend und teils kräftig Schnee. Die Straßen waren vielerorts verschneit, die Sicht eingeschränkt und die Fahrbahnen extrem rutschig. Auf wichtigen Verkehrsachsen wie der Bundesstraße 27 im Raum Fulda sowie der Bundesstraße 254 bei Großenlüder-Müs kam es zu deutlichen Verzögerungen und Staus. Immer wieder blieben vor allem Lastwagen auf den schneebedeckten Fahrbahnen hängen und blockierten den Verkehr.

Auch abseits der Hauptverkehrsstraßen verschärfte sich die Lage. Auf zahlreichen Regional- und Landstraßen, unter anderem zwischen Salmünster und Mernes sowie zwischen Steinau und Marjoß, kam es zu Verkehrsunfällen. Fahrzeuge rutschten von der Fahrbahn, einzelne Straßenabschnitte mussten zeitweise gesperrt werden. Die Polizei meldete im Laufe des Tages mehrere Unfälle, bei denen die winterlichen Straßenverhältnisse eine entscheidende Rolle spielten. In vielen Fällen blieb es bei Sachschäden, teilweise wurden jedoch auch Menschen verletzt.

Neben dem Individualverkehr war auch der öffentliche Nahverkehr deutlich beeinträchtigt. In Löschenrod blieb ein Linienbus im Schnee stecken und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Die RhönEnergie Verkehrsbetriebe berichteten von zahlreichen Verspätungen und Ausfällen. Besonders betroffen waren höhere Lagen wie Gersfeld und Ehrenberg sowie anspruchsvolle Streckenführungen. Für viele Fahrgäste bedeutete dies lange Wartezeiten oder den vollständigen Ausfall ihrer Verbindung.

Der Schneefall hielt über mehrere Stunden an, immer wieder kam weiterer Neuschnee hinzu. Dadurch verschärfte sich die Glätte weiter, was die Räum- und Streuarbeiten zusätzlich erschwerte. Polizei und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz. Die Behörden rieten eindringlich dazu, Fahrten nach Möglichkeit zu vermeiden, deutlich mehr Zeit einzuplanen und äußerst vorsichtig zu fahren.

Insgesamt zeigte sich Osthessen am Dienstag fest im Griff des Winterwetters. Schneeverwehungen, rutschige Straßen, Unfälle, Staus und ein eingeschränkter Busverkehr prägten die Lage. Auch in den Abendstunden blieb die Situation angespannt. Eine Entspannung war erst mit dem Abklingen der Schneefälle in Sicht. +++


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