Geplante Ortsumgehung der B254 zwischen Lauterbach / Maar-Wartenberg vorgestellt

Wartenberg. Am Dienstag lud Kreistagsvorsitzender a.D. Jürgen Ackermann als Moderator des „Runden Tisches Ortsumgehung“ zu einer öffentlichen Diskussionsrunde ins Wartenberg Oval ein. Themenschwerpunkt, die geplante Ortsumgehung Lauterbach/Maar-Wartenberg. Diese soll wie bekannt die Ortsdurchfahrten vom Durchgangsverkehr, insbesondere vom Schwerverkehr, entlasten. Mit der Reduzierung der Verkehrsbelastung soll die Verkehrssicherheit in den Ortslagen verbessert sowie Emissions- und Immissionsbelastungen für die Anwohner reduziert werden.

Dass dieses Thema die Wohnbevölkerung entlang der neuen Ortsumgehungen brennend interessiert zeigte der große Zuspruch von nahezu 400 anwesenden Bürgern. Eingeladen waren unter anderem der erster Kreisbeigeordnete Dr. Jens Mischak, die Bürgermeister Dr. Olaf Dahlmann und Rainer-Hans Vollmöller sowie die kommunalen Gremien. Den mehr als zwei Stündigen Visualisierungs-Vortrag hielt Ulrich Hansel von Hessen Mobil. Dieser war umfangreich von Oliver Krebs von V-Kon.media aufbereitet. Hier wurde plastisch dargestellt, wie die geplante Ortsumgehung westlich Lauterbach/Maar von der bestehenden B 254 abzweigt, um Maar südlich zu umgehen. Sie kreuzt dann die Alte B254, damit Lauterbach nördlich umfahren werden kann. Nördlich der B 254 alt umgeht sie Wartenberg/Angersbach und Wartenberg/Landenhausen, um dann wieder auf die bestehende B 254 einzuschleifen. Mit fünf Anschlussstellen wird die Ortsumgehung an das übrige klassifizierte Straßennetz angebunden. Die Streckenlänge beträgt insgesamt rund 16,9 Kilometer.

Nach Offenlegung der Planungsunterlagen im Juni 2016 welche in Papierform vorliegen wurden diese wie eingangs erwähnt als realistisches 3D-Modell aufbereitet und am gestrigen Abend der Bevölkerung vorgestellt. Mit dieser Aktion will Hessen-Mobil offen über alle Schritte informieren wie Ulrich Hansel betonte. Der interessierte Zuschauer konnte die neue B254, wenn diese Pläne so umgesetzt werden sollten, live in Augenschein nehmen. Mit allen zu errichtenden Bauwerken, Ein- und Ausfahrten, Markierungen- und Beschilderungen, Leitplanken und Begrünung sowie real dargestelltem fließenden Verkehr so wie er von Hessen Mobil in Verkehrszählungen erhoben und für 2025 prognostiziert wurde.

Ulrich Hansel sagte, dass dieser Abend nicht Einsprüchen und Diskussionen dienen soll, sondern ausschließlich der Information, da die Genehmigungsplanung bereits seit eineinhalb Jahren offen liegt. Einwände aktuell, selbst die aus 2010 werden debattet und in den Gremien erörtert werden und falls berechtigt, Berücksichtigung finden. Fragen durften jedoch gestellt werden. Diese gab es ausreichend vom teilweise gespaltenen Publikum. Vor allem von Anwohnern welche Benachteiligungen aus wohnlicher Sicht durch Lärmbelästigung nach Inbetriebnahme der neuen Umgehungsstraße erwarten. Diese Bedenken konnten, sofern man das als neutraler Beobachter beurteilen kann, weitestgehend von Ulrich Hansel und Oliver Krebs am digitalen Steuerpult ausgeräumt. Fragen wie weit ist es von diesem Haus bis zur Straße, wie hoch kommt diese oder wie tief wird diese verlegt werden. Stört die neue Straße das Landschaftsbild oder meine Aussicht.

Bilder und Vermessungslinien vom jetzigen und zukünftigen Ausbau der Straße, den zu schaffenden Ausgleichsmaßnahmen wie zum Beispiel der Renaturuierung der Lauter wurden virtuell mit Maßeinheiten für Höhen, Tiefen und Längen eingeblendet und ausreichend beantwortet, sodass sich jeder ein realistisches Bild machen, Bedenken teilweise zerstreut werden konnten. Ulrich Hansel sagte, dass kein Gebäude mit aktivem Lärmschutz versehen werden muss und wenn keine Notwendigkeit besteht müssen auch keine Aktivitäten für zusätzliche Lärmmaßnahmen von Hessen Mobil ergriffen werden. Virtuelle Sequenzen zum Straßenausbau wird Hessen-Mobil für Interessierte auf der Internetseite www.mobil.hessen.de veröffentlichen. +++ apr

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