Gaststättenverband gegen Eier-Kennzeichnung in Speisekarten

Kein Gast nehme die Infos in Anspruch

Berlin. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) lehnt eine Haltungs- und Herkunftskennzeichnung von Eiern in Speisekarten ab. „Speisekarten müssen lesbar bleiben und sollen nicht zu bürokratischen Beipackzetteln werden“, sagte ein Verbandssprecher der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Bereits jetzt würden Zusatzstoffe und Allergeninformationen gesetzlich verpflichtend ausgewiesen, obwohl fast kein Gast die Infos in Anspruch nehme. Wer sich für die Herkunft der Eier beispielsweise im Rührei interessiere, könne den Gastwirt fragen, heißt es beim Dehoga. Zuvor hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gefordert, die Kennzeichnungspflicht bei Eiern auch auf Speisekarten der Gastronomie auszuweiten. Bei Schaleneiern im Supermarkt können Verbraucher anhand eines Codes erkennen, unter welchen Bedingungen die Legehennen gehalten worden sind. Die Kennzeichnungspflicht gilt allerdings bislang nicht für verarbeitete Eier beispielsweise in Restaurants. Auch der Bundesverband Deutsches Ei hat sich für eine Ausweitung der Haltungskennzeichnung ausgesprochen. +++

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