G7-Finanzminister einigen sich auf Mindeststeuer für Großkonzerne

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Die G7-Gruppe der führenden Volkswirtschaften hat eine Einigung über die Besteuerung multinationaler Unternehmen erzielt. Das berichten mehrere internationale Medien am Samstagnachmittag übereinstimmend. Auf dem Treffen der Finanzminister in London hätten sich die Finanzminister auf den Grundsatz eines Mindestkörperschaftssteuersatzes von 15 Prozent verpflichtet, sagte Großbritanniens Finanzminister Rishi Sunak der britischen Nachrichtenseite "BBC News". Durch den Schritt könnten Milliarden von Dollar an Regierungen fließen, um Schulden zu begleichen, die während der Coronakrise entstanden sind. Zu den betroffenen Unternehmen könnten auch große Tech-Unternehmen gehören. +++


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1 Kommentar

  1. Der Text der Meldung ist richtigerweise im Konjunktiv gehalten, denn die Umsetzung ist noch lange nicht gewiss. Bisher haben sich die diversen Steueroasen (Niederlande, Luxemburg, Irland) heftig dagegen gewehrt und werden dies auch weiterhin tun. Da Beschlüsse in Steuerfragen in der EU nur einstimmig gefällt werden können, kann sich jeder selbst ausmalen, was am Ende dabei herauskommt, nämlich wie immer nichts! Ab und zu wird halt so eine Meldung unters Volk gestreut, damit sich etwaige kritische Stimmen wieder beruhigen. Ähnliches gilt auch für die Finanztransaktionssteuer, die schon seit vielen Jahren immer wieder angekündigt wurde und von interessierten Kreisen immer wieder verhindert wurde.

    Es bleibt dabei: Die Steuerlastesel der Nation ist die Mittelschicht und am Ende wird den "Corona-Schulden" eine Mehrwertsteuererhöhung folgen.

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