Nach dem Flugzeugunfall mit drei Toten haben die Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BFU) ihre Ermittlungen auf der Wasserkuppe in der Rhön beendet. Mit einem Untersuchungsergebnis wird erst im kommenden Jahr gerechnet. Mit einer Zwischenbilanz ist in einigen Wochen zu rechnen. Bei dem Unglück war am Sonntag ein einmotoriges Sportflugzeug über die Landebahn hinausgerast und hatte eine 39-jährige Frau aus dem Main-Kinzig-Kreis und ihre beiden 11 und 12 Jahre alten Kinder getötet. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Dienstag erklärten, mache der 56 Jahre alte Pilot aus Ludwigshafen zum Unfallgeschehen bislang keine Angaben. Flugplatzleiter Harald Jörges hatte am Unglückstag schon einen Pilotenfehler vermutet. Der Pilot soll erfahren und gut in Übung gewesen sein., hieß es. Die Experten überprüfen neben den Wetterverhältnissen, einen möglichen Pilotenfehler oder einen technischen Defekt. Aber auch der der Flugplatz selbst werde auf den Prüfstand gestellt. Harry Wilke von der Staatsanwaltschaft Fulda sagte: „Es werde untersucht, ob seitens des Flugplatzbetreibers alle Sicherheitsbestimmungen und Gesetze eingehalten worden sind.“ +++
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