In Hessen wird jetzt gegen einen Mann aus Baden-Württemberg ermittelt, der in mehreren Landkreisen als falscher Notarzt tätig gewesen sein soll. Der 31-jährige Mann habe sich als Notarzt ausgegeben und soll zahlreichen Rettungsdienst-Einsätzen beteiligt gewesen sein. Die Staatsanwaltschaften in Gießen und Hanau haben bestätigt das sie durch mehrere Anzeigen auf den Vorfall aufmerksam gemacht wurden. Der Mann soll sich im Main-Kinzig-Kreis und im Vogelsbergkreis betätigt haben. Nach Kreisangaben wurde er nach Bekanntwerden der Vorwürfe aus dem Dienst genommen. Die Einbindung dieser Notarztbörse ist notwendigerweise ein übliches Verfahren. Einer der Kreise erklärte: Wir haben die Angelegenheit unserem Haftpflichtversicherer gemeldet, er sieht nicht uns in der Verantwortung, sondern die Notarztbörse. Die Börse garantiert, dass nur Notärzte vermittelt werden, deren Unterlagen dort geprüft wurden, darauf darf sich ein Leistungserbringer in der ersten Akutphase verlassen. Zugleich ist der Leistungserbringer verpflichtet, diese Unterlagen für uns, den Vogelsbergkreis, prüffähig vorzuhalten. Daher forderte der Leistungserbringer die Unterlagen von der Notarztbörse an. Dabei fiel dort auf, dass die Papiere des Mannes immer noch nicht vorlagen. Die Einbindung dieser Notarztbörse ist notwendigerweise ein übliches Verfahren. +++
