Neuhof. Jugendliche wollen eigene Ideen und Anliegen in die künftige Gestaltung ihrer Heimatgemeinde einbringen. Deshalb fand im Gemeindezentrum Neuhof ein erstes Jugendforum statt. Den Anstoß hatte der 17-jährige Marius Wohlscheid aus Giesel gegeben. Insgesamt zwölf junge Menschen zwischen 14 und 17 Jahren waren der Einladung gefolgt. Auch nahmen Bürgermeisterin Maria Schultheis, Erster Beigeordneter Franz Josef Adam und Gemeindevertreter Kurt Eidmann sowie der Jugendbetreuer des Regionalforums Fulda Südwest, Andreas Theilig, teil.
Die Moderation hatte Ann-Katrin Michel von der Kinder- und Jugendförderung des Landkreises Fulda übernommen. Zunächst wurden die Fragen „Was mag ich/Was stört mich an meiner Gemeinde?“ diskutiert. Anschließend ging es darum, realistische Ideen und Wünsche zur Verbesserung der Situation von Jugendlichen in Neuhof zu finden. Schon zu Beginn wurde deutlich, dass den Jugendlichen insbesondere ein eigener Jugend-raum sehr wichtig ist. Auch wenn einige der anwesenden Jugendlichen in ortsansässigen Vereinen aktiv sind und dort Räumlichkeiten zur Verfügung stehen, war der Wunsch nach einem eigenen Jugendraum sehr groß. Dies insbesondere auch, um mit anderen Jugendlichen, die nicht im gleichen Verein sind und andere Interessen haben, gemeinsame Zeit zu verbringen. Bürgermeisterin Schultheis wies darauf hin, dass geplant sei, Räumlichkeiten des Backhauses in Neuhof, die zurzeit noch anderweitig genutzt werden, künftig als Jugendraum zur Verfügung zu stellen.
Neben dem Jugendraum wurden zahlreiche weitere Wünsche und Ideen formuliert, wie die Errichtung eines zweiten Basketballkorbs, ein Skatplatz, ein etwas außerhalb gelegener Grillplatz, wo beispielsweise Geburtstage gefeiert werden könnten, ohne Mitbürger zu stören, bessere Busverbindungen zwischen den Ortsteilen, größere Veranstaltungen und attraktivere Vereine. Auch wurden Wünsche geäußert, die nicht in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde fallen, wie zum Beispiel ein Bankautomat in Giesel. Ann-Katrin Michel motivierte die jungen Menschen, sich selbst bei der Realisierung der Wünsche und Ideen tatkräftig einzubringen. Die Gemeinde biete ihre Unterstützung an, jedoch müssten alle gemeinsam aktiv werden. Zum Ende gab es anerkennende Worte von Seiten der Kommunalpolitiker, die den Verlauf und die Ergebnisse der Veranstaltung lobten. Auch wurde ein nächstes Treffen zwischen den Jugendlichen und dem Jugendbetreuer vereinbart, um vor allem den Wunsch nach einem eigenen Jugendraum weiterzuverfolgen. Interessierte wenden sich an Ann-Katrin Michel unter (0661)6006-417 oder jugend@landkreis-fulda.de. +++ fuldainfo
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