Emnid: SPD verliert – AfD legt zu

Wahltrend

Berlin. Im Sonntagstrend, den Emnid jede Woche für „Bild am Sonntag“ erhebt, verliert die SPD einen Punkt zur Vorwoche und kommt auf 21 Prozent. Zulegen kann hingegen die AfD, die auf 12 Prozent kommt (plus 1). Unverändert liegen CDU/CSU bei 33 Prozent, die FDP bei 9 Prozent, Linke und Grüne bei 10 Prozent und die Sonstigen bei 5 Prozent. Für den Sonntagstrend befragte Emnid vom 23. bis 29. November 2017 genau 1.888 Personen. Die genaue Fragestellung lautete: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“

Jeder zweite Deutsche für Rücktritt Seehofers als CSU-Chef

50 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass Horst Seehofer seinen Posten als CSU-Vorsitzender aufgeben sollte. Ergab die Umfrage weiter. Nur 31 Prozent denken, er sollte weiterhin Vorsitzender der CSU bleiben. Bei den Anhängern der Union sind sogar 58 Prozent für seinen Rücktritt und nur 35 Prozent für seinen Verbleib im Amt. Bei SPD-Chef Martin Schulz sind die Deutschen gespalten: 41 Prozent sind dafür, dass er bleibt, 42 Prozent dagegen. Allerdings: Fragt man SPD-Anhänger, wollen weiterhin 95 Prozent Schulz als SPD-Chef und nur 5 Prozent seinen Rücktritt. Den größten Rückhalt in der Bevölkerung genießt beim Vergleich der drei Parteichefs von CDU, CSU und SPD nach wie vor Angela Merkel. Jeder zweite Deutsche (51 Prozent) findet, dass sie CDU-Chefin bleiben soll. 40 Prozent fordern ihren Rücktritt. Allerdings: Ende September waren noch 70 Prozent dafür, dass Merkel an der Spitze der CDU bleibt. Für die Beurteilung der Parteichefs befragte Emnid am 30. November 2017 genau 507 Personen. Die genaue Frage lautete: „Sollte (Merkel/Seehofer/Schulz) Parteichef/-in bleiben oder zurücktreten?“ +++


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