Drogenbeauftragte erwartet Rauschgiftschwemme aus Afghanistan

Angesichts der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), vor einer starken Ausweitung des Angebots von Heroin und Crystal Meth in Europa gewarnt. „Der Drogenanbau war und ist eine der zentralen Einnahmequellen der Taliban“, sagte Ludwig dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben). „Wir müssen damit rechnen, dass die Taliban den Drogenanbau in Zukunft nicht zurückfahren, sondern weiter ausbauen“, sagte sie.

Das werde „spürbare Auswirkungen“ auf den internationalen Drogenmarkt und auch auf Deutschland haben, so Ludwig. „Darauf müssen wir uns vorbereiten, sicherheitspolitisch, aber auch durch konsequente Aufklärung und Prävention“, forderte die CSU-Politikerin. Afghanistan sei das weltweit größte Anbauland von Schlafmohn, der Grundlage von Heroin, erklärte Ludwig. Hinzu kämen in Afghanistan Drogenlabore, die zur Herstellung von Metamphetaminen wie Crystal Meth geeignet seien.

„Prävention, ein gutes Suchthilfeangebot und ein entschlossenes Vorgehen gegen den organisierten Drogenhandel müssen in Zukunft sowohl im Bund als auch bei den Ländern ganz weit oben auf der Agenda stehen“, forderte die Drogenbeauftrage. Nötig sei eine flächendeckende Suchtprävention in den Schulen und Kitas, die ihren Namen verdiene. „Jedes Kind muss wissen, wie gefährlich Drogen für die eigene Gesundheit sind“, sagte Ludwig. Dazu sei eine effiziente Allianz von Bund und Ländern in der Suchtprävention nötig. +++


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1 Kommentar

  1. Angesichts der Wahlergebnisse der CSU in Bayern müssen wir von einer weiteren starken Ausweitung des Angebots und des exessiven Bewerbens von Alkohol und Tabak in ganz Europa und darüber hinaus rechnen. Wir müssen damit rechnen, dass die Winzer den Anbau von Hopfen auch in Zukunft nicht zurückfahren, sondern weiter ausbauen wie wir am exessiven Bewerben von privaten Glücksspielanbietern sehen können. Hier wird Geld vor den Gesundheitsschutz gestellt.

    Das wird spürbare Auswirkungen auf die Todesfälle im Zusammenhang mit Substanzen haben, die alleine im letzten Jahr um 13% gestiegen und von der Drogenbeauftragten mit “wir haben alles genau richtig gemacht“ kommentiert werden. Mit solchen Aussagen werden die Opfer und die Hinterbliebenen förmlich verhöhnt.

    Abhängigkeitsphänomene auf Substanzen aber auch oft nur auf selektiere Substanzen, die nicht in den persönlichen Lebensentwurf der Drogenbeauftragte passen zu reduzieren und setzt nicht an den Ursachen von Abhängigkeitsphänomene an sondern führt nur zu einem Lenkeffekt, der bestimmt welche Substanzen konsumiert werden.

    Sozialwissenschaften, Suchtforschung, Vereine, Aktivisten und Peditionen kritisieren die Drogenbeauftragte dafür das sie die Schäden von Drogen zwar aufzeigt, diese aber nie in Relation zu den Schäden durch die Prohibition stellt.

    Auch Fulda.de muss ich kritisieren. Die Medien spielen eine zu wichtige Rolle in unserer Demokratie. Zu wichtig, um Aussagen weiterzuleiten ohne diese kritisch zu beleuchten.

    Weder die Deutsche Aidshilfe, law enforcement against prohibition(Leap), Wissenschaftler wie Heino Stöver, Deutscher Hanfverband, Schildower-Kreis sind mit der Darstellungen und ideologischen Umdeutungen der Drogenbeauftragten zufrieden.

    Tabaktote : 120.000 in Deutschland pro Jahr. (Wir haben europaweit die meisten Zigarettenautomaten).
    Alkoholtote : 74.000 in Deutschland pro Jahr. ( 49Cent inkl. 25 Cent Dosenpfand).
    Totesfälle durch ALLE illegalen Drogen zusammen: 1.300 (trotz Streckmittel).

    Die Drogenpolitik also Repression und Marginalisierung mittels Kriminalisierung betrifft nur eine Minderheit die systematisch ausgespielt wird. Die Regierung verschleiert Kriesen um nicht die Verantwortung tragen zu müssen bis die Katastrophe eintritt.

    Die CSU hat sich den Wahlkampf immer wieder durch die Tabak und Alkoholkonzerne mitfinanzieren lassen und leht den Einsatz einer “Expertenkommission“ perse ab um den Menschen weiterhin das Märchen von den bösen illegalen Drogen zu wispern und einen Schuldenbock (Drogen) zu haben die gescheiterte Existenzen erklären und politische Verfehlungen im Gesundheitswesen so wie im sozialen Bereich verschleiern.

    Ähnlich wie Kokain-Groß-Dealer, die unsere Polizei dazu missbrauchen ihre Dealerkonkurenten auszustechen indem sie der Polizei anonym Tips darüber wo ihre Konkurenz aktiv ist fällt die deutsche Drogenpolitik damit auf den Preis für Alkohol immer unten zu halten wärend andere Substanzen mittels Steuern verteuert oder kriminalisiert werden.

    Selbst eine Resulution die feststellt “Das Cannabisverbot ist verfassungswiedrig“ (AG-Münster) und von über der Hälfte aller in Deutschland tätigen Strafrechtsprofessoren unterzeichnet wurde, führt bei der CDU/CSU, die eine immer stärkere “Enkeltrickmentalität“ an den Tag legt um den demografischen Wandel für ihre Wiederwahl zu nutzen nicht zum umdenken.

    Die CDU/CSU stellt Lobbyinteressen vor den gesamtgesellschaftlichen Schutzauftrag, verschleiert Missstände um nicht die Verantwortung tragen zu müssen und hat sich die Skrupel aufgrund ihrer “Machtsucht“ abtrainiert.

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