DRK-Seniorenzentrum „Am Roten Rain“ beging Jubiläum

10 Jahre gelebte Unternehmensphilosophie

Petersberg. Das Seniorenzentrum „Am Roten Rain“ des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Fulda e. V. im osthessischen Petersberg im Landkreis Fulda beging heute im Rahmen seines Sommerfestes sein zehnjähriges Bestehen.

Christoph Schwab (Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Fulda e. V.), Markus Otto (Geschäftsbereichsleiter Senioren) und Sandra Meraner (Einrichtungsleiterin des Seniorenzentrums „Am Roten Rain“) mit den Jubilaren auf dem Außengelände der Senioreneinrichtung. Im Festzelt Pavillon auf der Außenanlage des Seniorenzentrums erinnerten Pfarrer Jan Kremer von der Katholischen Kirchengemeinde Petersberg „St. Peter“ und Pfarrer Christian Pfeifer von der Evangelischen Kirchengemeinde Petersberg im ökumenischen Gottesdienst zu Beginn des Jubiläumsfestaktes an die „zwischenmenschliche Besonderheit“ in der Senioreneinrichtung. Dabei gingen sie auch auf die Besonderheit ein, die jeder Einzelne der 64 Bewohner der Einrichtung in zwischenmenschlichen Begegnungen sowie im Herzen in sich trage. Bildlich und für alle Anwesenden sichtbar wurden diese Ausführungen in Anlehnung an die christliche Nächstenliebe im gesprochenen Wort von Gerlinde Leibold, der Seniorenseelsorgerin der Senioreneinrichtung.

In ihren Ausführungen lobte sie ebenfalls die Besonderheit der zwischenmenschlichen Beziehungen der Bewohnerinnen und Bewohner untereinander, aber auch die wertvolle Arbeit, die die Menschen im Ehrenamt leisten sowie die der vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums. Ein herzliches Wort des Dankes gebührte in diesem Zusammenhang den Menschen, die die Bewohner tagtäglich begleiten, sie auf vielfältige Art und Weise beschäftigen. Christoph Schwab, Geschäftsführer der DRK-Fulda gGmbH und Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Fulda e. V., ging in seinem Grußwort auf den Slogan „Aus Liebe zum Menschen“ ein, unter diesem Credo auch die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes Fulda nicht nur verstanden, sondern auch tagtäglich gelebt werde. Daneben erinnerte der Vorstandsvorsitzende des Kreisverbandes an die Anfänge des Seniorenzentrums. Besondere Dankesworte von Seiten des DRK-Fulda gGmbH-Geschäftsführers gebührten demjenigen Menschen, der die Einrichtung bereits „von der Pike auf“ und damit seit ihrem Bestehen her kennt: Einrichtungsleiterin Sandra Meraner.

Markus Otto, Geschäftsbereichsleiter „Senioren“ beim DRK-Kreisverband Fulda e. V., lobte heute deren verantwortungsvolles Wesen sowie ihre Bemühungen um das Wohlergehen der Bewohner des Seniorenzentrums. So kommt es immer wieder vor, dass man die verantwortungsbewusste Einrichtungsleiterin selten an ihrem Platz im Büro erreicht oder sie rasch auf E-Mails ihrer Kollegen antwortet, da sie stattdessen bei den Bewohnerinnen und Bewohnerin ist. Darüber hinaus dankte Markus Otto den Organisatoren des Seniorenzentrums für die guten Vorkehrungen zum heutigen Jubiläumsfestakt. Beispielhaft gingen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den DRK-Seniorenzentren voran – zu gut, um Überlegungen in Puncto Pflegereform negativer Natur anzustellen: „Wir, vom DRK, machen alles selbst. Da bei uns die Kommunikation gepflegt wird und einen hohen Stellenwert hat, gibt es Nichts zu beanstanden – ein herzliches Dankeschön an die Mitarbeiter des Roten Rains.“

Einrichtungsleiterin Sandra Meraner ging in ihrem Grußwort, das vielmehr Charakter eines Dankeswortes hatte, darauf ein, wie gerne sie Einrichtungsleiterin in einem Haus, wie diesem, sei. Daneben würdigte sie ihre Mitarbeiter.

Sich noch gut daran erinnern, wie sich einst die Gemeinde Petersberg sowie das Deutsche Rote Kreuz Fulda vor 12 Jahren eine Senioreneinrichtung für die Gemeinde wünschte sowie den Einstieg in die Pflege gesucht hatte, konnte sich heute Karl-Josef Schwiddessen, amtierender Bürgermeister der Gemeinde Petersberg. Was folgte war die gemeinsame Besichtigung einer Einrichtung in der Eifel, die damals vom Deutschen Roten Kreuz betrieben wurde. So kam es, dass die Gemeinde Petersberg aus Überzeugung heraus das Grundstück, auf dem die Einrichtung heute steht, um den Bau des Seniorenzentrums „Am Roten Rain“ zu ermöglichen, verschenkte. Ein Schritt, den der Peterberger Bürgermeister bis heute nicht bereut hat: Wenn es eines war, was man immer in einem DRK-geführten Seniorenheim spüren konnte, dann war es die „Wärme und Herzlichkeit“, die von diesen Häusern ausgegangen war. Bürgermeister Schwiddessen wünschte dem Seniorenzentrum für die Zukunft alles erdenklich Gute und mögen die Bewohnerinnen und Bewohner des Roten Rains nie das Atemholen vergessen.

Grüße sowie Glückwünsche zum zehnjährigen Bestehen von Seiten des Landkreises brachte Kreisbeigeordneter Joachim Janshen, der heute in Vertretung des Landrates Fulda Bernd Woide ein Grußwort sprach: „Das Deutsche Rote Kreuz in Fulda ist für uns ein beständiger Partner – und dies in vielerlei Hinsicht. Einen besonderen Stellenwert nimmt hier die Seniorenpflege ein. Dass sie uns bereichern, muss sie darin bestärken, weiterzumachen, wie bisher und auch viele weitere Projekte zu etablieren. Frau Meraner, sie, als Leiterin dieser Einrichtung, haben uns gezeigt, wie es geht, sind mit gutem Beispiel vorangegangen und an ihren Aufgaben gewachsen. Zehn Jahre Jubiläum ist gewiss kein Riesenjubiläum, wenn auch ein Punkt, um innezuhalten, zu reflektieren und, um Bilanz zu ziehen. Wir, als Landkreis, sind froh, dass es die DRK-Seniorenzentren, getreu ihrem Credo ‚Aus Liebe zum Menschen‘ für uns, für unsere Region gibt.“ Abschließend seines Grußwortes überreichte Joachim Janshen dem Seniorenzentrum ein Brettspiel in altersgerechter Größe.

Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurden heute auch zahleiche Mitarbeiter des Seniorenzentrums für ihre zehnjährige Mitarbeiterschaft im Seniorenzentrum „Am Roten Rain“ geehrt und urkundlich ausgezeichnet. +++ jessica auth

 
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1 Kommentar

  1. Wenn ich das hier lese, ist dies ein Genuss und nicht etwa die komische Veranstaltung auf der Pauluspromenade mit ihren fragwürdigen Werbeberichten. Glückwunsch an das DRK Fulda. Ihr Arrangement ist wichtig für die Region; Machen Sie weiter so! Dasselbe gilt auch für fdi.

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