Drei Schulen von Corona betroffen

Testergebnisse der Kontaktpersonen werden am Wochenende vorliegen

Insgesamt 327 Fälle mit einer Sars-CoV-2-Infektion sind bis heute, 28. Mai, im Landkreis Fulda gezählt worden. Darunter befinden sich drei Schülerinnen und Schüler der Ferdinand-Braun-Schule, der Johannes-Kepler-Schule und des Berufsbildungszentrums. Alle positiv Getesteten befinden sich in häuslicher Quarantäne. 41 Kontaktpersonen wurden insgesamt ermittelt. Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda hat für die drei Schulen alle notwendigen Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören insbesondere die Recherche der Kontaktpersonen, die Veranlassung der Tests und die Quarantänisierung der Personen. Die Klassen – dabei handelt es sich um Teilklassen, da die Klassenverbände laut Verordnung halbiert wurden – der drei Schüler sowie die Lehrer, die zu den Infizierten Kontakt hatten, werden alle bis zum morgigen Freitag abgestrichen und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Insgesamt handelt es sich um 30 Schülerinnen und Schüler sowie 11 Lehrkräfte, die Kontakt zu den Infizierten hatten. Die Ergebnisse der Tests sollen am Wochenende vorliegen. Abhängig von den Testergebnissen wird über weitere Maßnahmen entschieden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den drei Schulen, heißt es in der Mitteilung. +++

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1 Kommentar

  1. So leid es mir für Jugendliche und Kinder tut, aber wir spielen mit dieser Form der Schulöffnungen mit dem Feuer. Zu unerforscht ist das Virus, zu nicht ausreichend die hygienischen und räumlichen Bedingungen an den Schulen. Und ein Risiko besteht auch für junge Menschen. Die Rücknahme eines großen Teils der Maßnahmen zur Kontaktbeschränkungen halte ich für verfrüht – und damit meine ich nicht nur Schulen, sondern alle für geschlossene Räume. Noch immer infizieren sich täglich hunderte von Menschen in Deutschland, wie kommt da jemand darauf, dass Schulen bei Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes in Gruppen davon ausgenommen sind?

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