DFB-Pokal: Jena scheidet gegen Wolfsburg in letzter Minute aus

In der ersten DFB-Pokal-Runde hat Regionalligist Carl Zeiss Jena vor heimischer Kulisse gegen Bundesligist VfL Wolfsburg mit 0:1 verloren und die Überraschung verpasst. Der Erstligist suchte von Beginn an den Weg nach vorne. In der achten Minute prüfte Wind das erste Mal Kunz, der aber parierte. Die Thüringer versteckten sich keineswegs, in der 39. Minute hatte Krauß aus wenigen Metern die beste Chance, Casteels hatte aber keine Mühe. Zur Pause war der VfL in Niko Kovacs erstem Pflichtspiel zwar spielbestimmend, jedoch ohne echte Durchschlagskraft. Die folgte dann im zweiten Durchgang vermehrt: In der 48. Minute zog Wind nach Baku-Flanke aus acht Metern ab und ließ die Latte erzittern. Auf der Gegenseite machte Bornauw eine Hereingabe von Schau gefährlich, das Leder rauschte am rechten Pfosten vorbei. In der 63. Minute hatte Krauß die große Chance, brauchte aber beim Abschluss zu lange und Casteels hielt sicher. Die Wölfe verpassten wiederum in der 66. Minute den Treffer: Brekalos Flanke fand Kaminski und dessen Kopfball wehrte Kunz stark ab. Doch es gab noch das Happy End für die Niedersachsen: In der 92. Minute erwischte Lange bei einem VfL-Freistoß die Kugel unglücklich mit dem Kopf und bugsierte sie über die eigene Linie. Kurz darauf war Schluss. Wolfsburg löst die Pflichtaufgabe in Runde eins effizient, Jena darf sich trotz starkem Kampf ärgern. In den Parallelspielen warfen die Stuttgarter Kickers die SpVgg Greuther Fürth mit 2:0 aus dem Wettbewerb und Oberhausen ging gegen Düsseldorf mit 1:4 unter.

DFB-Pokal: Regensburg schlägt Köln im Elfmeterschießen

In der ersten Runde des DFB-Pokals hat Jahn Regensburg zuhause gegen den 1. FC Köln im Elfmeterschießen mit 4:3 gewonnen nach einem 2:2 in 120 Minuten und die nächste Runde perfekt gemacht. Der Zweitligist ließ von Beginn an keinen Klassenunterschied erkennen und lieferte sich einen offenen Schlagabtausch mit dem FC. In der 16. Minute verpasste Mees aus sechs Metern die Führung, obwohl er nur das leere Gehäuse treffen musste. Albers machte es in der 18. Minute besser: nach Guwara-Flanke traf der Stürmer per Kopfballaufsetzer ziemlich unbedrängt. In der 27. Minute ließ sich die Baumgart-Elf dann auskontern und kassierte den nächsten Gegentreffer, als Albers perfekt für Owusu auflegte und der Horn eiskalt überwand. Der direkte Anschluss in der 28. Minute durch Uth brachte die Gäste aber wieder rein, der Angreifer zog aus 20 Metern direkt ab und schweißte das Leder in den Winkel. Der Jahn ließ die Kölner dann etwas mehr kommen, blieb bei Kontern abe r brandgefährlich und brachte die knappe Führung in die Halbzeit. Nach der Pause erhöhten die Geißböcke den Druck. Schmitz packte in der 50. Minute aus 30 Metern den Hammer aus und zielte knapp zu weit links. Der Ausgleich glückte dann in der 63. Minute: Kainz bediente von links Ljubicic und der ließ Stojanovic aus acht Metern keine Chance. Die Domstädter drängten auf die Führung, doch es wollte nicht gelingen: in der 86. Minute zielte Uth drüber, in der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Modeste nur die Latte. Somit ging es in die Verlängerung. Dort blieb der FC spielbestimmend, der eingewechselte Maina scheiterte in Minute 94 aus zentraler Position an Stojanovic. Doch auch in der Verlängerung blieb es beim Unentschieden. Das Elfmeterschießen musste den Sieger ermitteln. Dort vergab Ehizibue entscheidend, Gimber traf zuvor und ließ Regensburg jubeln. Parallel rettete sich zudem der HSV nach Verlängerung mit einem 3:1-Sieg in Bayreuth in Runde zwei. +++

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Letzte Aktualisierung: 28.09.2022, 05:22 Uhr
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