Der Chor – Gib uns Deine Stimme!

Projekt „Lichtblicke“ 3 Proben – 2 Auftritte – 1malig

Wem ist nicht schon mal ein Licht aufgegangen? Und wer möchte nicht gerne helle sein? Nur zwei von vielen Redewendungen, die sich um das Thema „Licht“ drehen. Und dabei wissen wir: Ohne Licht geht gar nichts, erst mit Licht kommt Leben. Gerade in der dunklen Jahreszeit kann jeder von uns ein Lied davon singen, welch wohltuende Wirkung Licht und Wärme haben. Mit seinem neuen Projekt „Lichtblicke“ möchte „Der Chor“ ein musikalisches Licht aufgehen lassen: Balladen, Psalmen, Kanons, Songs und neues geistliches Liedgut wollen Lichtblicke des Himmels einfangen und von der Hoffnung erzählen, die auch der greise Simeon im Tempel von Jerusalem besingt, als er das Jesuskind in seinem Armen halten darf. Singbegeisterte Menschen, junge und alte, Männer und Frauen, erfahrene und solche, die es einfach mal probieren möchten, sind herzlich eingeladen, an drei Proben und zwei Auftritten teilzunehmen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die Freude am Singen unter qualifizierter Anleitung.

„Der Chor“ wurde im Februar 2012 als Projektchor von Thomas Nüdling gegründet. Er will Menschen zum Singen animieren, die sich nicht fest an ein Ensemble binden wollen oder können. Zwei Mal jährlich (einmal im Frühjahr, einmal im Sommer) wird seitdem in konzentrierten Probenphasen innerhalb von drei Wochen ein Programm erarbeitet, mit dem jeweils ein katholischer und evangelischer Gottesdienst in verschiedenen Gemeinden gestaltet wird. Die Proben dazu finden jeweils am späten Sonntagnachmittag bzw. am frühen Sonntagabend statt. Waren es beim ersten Projekt im Februar 2012 noch 30 Sängerinnen und Sänger, so wuchs die Zahl mittlerweile sogar auf bis zu 100 Teilnehmer. Viele Interessierte aus Tann, den benachbarten Gemeinden, aus dem gesamten Kreis Fulda, ja sogar aus Thüringen und Bayern nutzen das Angebot. Dabei sind es auch immer wieder neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die Interesse am gemeinsamen Singen sowie an der Aufrechterhaltung des kulturellen Angebots und Lebens haben. Und genau das bietet „Der Chor“ vor Ort, mitten in der Rhön in konzeptionell verdichteter Form an.

Jung und Alt, Mann und Frau, verschiedene Nationalitäten, Konfessionen und Generationen bilden eine harmonische Gemeinschaft. „Der Chor“ prägt damit die Kultur des gesamten Ulstertales und der Rhön und ist auch ein wegweisendes Beispiel gelungener Inklusion, Integration und Ökumene. Denn Menschen, die so sonst nicht zusammenkommen würden, finden im „Der Chor“ zueinander und einen Zugang zur Musik. Und alle sind willkommen: Katholiken und Protestanten gestalten gemeinsam die ihnen eigenen Gottesdienste; Konfessionslose und Andersgläubige schnuppern; Einzelpersonen und ganze Familien nutzen das Angebot ebenso wie Flüchtlinge, die so ihre Deutschkenntnisse singenderweise und in Kontakt mit ihren Mitsängerinnen und Mitsängern vertiefen. Daraus sind bereits Freundschaften und Patenschaften entstanden.

Die Probe am Sonntag hat sich dabei als attraktiv herausgestellt. Familien lassen damit ihr Wochenende gemeinsam ausklingen. Andere verknüpfen das Probenangebot mit einem Ausflug in die Rhön. Studentinnen und Studenten nutzen die Probentage für einen Heimatbesuch am Wochenende und zum Treffen ihrer Freundinnen und Freunde. Die Evangelische Kirchengemeinde als Träger von „Der Chor“ sieht darin zudem ein musikalisches Glaubensangebot mit der Möglichkeit der Kontaktaufnahme zu kirchenfernen Menschen. Katholische und evangelische Kirche, das Land Hessen sowie Stiftungen haben das integrative und familienfreundliche, generationen-, konfessions- und kommunalübergreifende sowie kulturelle Angebot in Chorform daher in den vergangenen Jahren bereits mehrfach unterstützt und ausgezeichnet:

– Innovationspreis des Kirchenkreises Fulda (2014)
– Förderung durch das Hessische Sozialministerium (2014)
– Förderung durch die Hessische Staatskanzlei (2016)
– Bürgerschaftspreis der Fuldaer Zeitung an Thomas Nüdling, u.a. wegen „Der Chor“ (2017)

„Der Chor“ erweist sich nicht nur als Kulturgestalter und Kulturträger, sondern auch als Kulturbewahrer: Eine respektable Anzahl von Mitwirkenden der Projekte haben ihre Freude am gemeinschaftlichen Singen erst im Projekt entdeckt und sind anschließend in ihren Heimatorten als feste Mitglieder in bestehende Chöre eingestiegen, deren Fortbestand sie damit gewährleisten. Damit hilft „Der Chor“ ganz konkret vor Ort – nicht nur in Tann, sondern in der gesamten Region – dem Erhalt der chorischen Vielfalt sowie der Aufrechterhaltung des kulturellen und sozialen Lebens.

Sängerin Anneliese Hoffmann ist eine von ihnen. Sie hält das Timing und den zeitlichen Aufwand in einem angenehmen Verhältnis: „Die drei Proben wurden auf charmante Weise äußerst effizient gestaltet.“ Die weiteste Anfahrt hat wohl Wolfgang Lippert. Als Grund, wöchentlich die Fahrt von Gudensberg nach Tann auf sich zu nehmen, nennt er „die Art, wie Thomas Nüdling als Chorleiter die Projektteilnehmer zum Ziel geführt hat. Bei so viel Engagement muss man einfach mitmachen.“ Sängerin Gerlinde Stumpf fasst die Projekte, an denen sie teilgenommen hat, kurz und knapp zusammen: „Es hat mir richtig Spaß gemacht.“

Die Leitung hat Kantor Thomas Nüdling. Informationen und Antworten auf Fragen zum „Der Chor“ gibt’s bei Susanna Leubecher: Telefon: 06682-8966 eMail: DerChor@gmx.de
Damit noch viele Menschen ihre Freude am Singen entdecken, lädt „Der Chor“ nun zu seinem neuen Projekt „Lichtblicke“ ein. In der dunklen Jahreszeit will er damit ein musikalisches Licht zum Fest „Darstellung des Herrn“ (früher „Mariä Lichtmess“) aufgehen lassen. Geprobt wird jeweils sonntags (13. Januar, 20. Januar, 27. Januar) von 17:00 bis 18:15 Uhr in der Aula des Hauses Noah. Mit dem Ergebnis dieser Proben werden zwei Gottesdienste gestaltet: Ein katholischer (Samstag, 2. Februar, 18 Uhr, Pfarrkirche „St. Peter und Paul“ Hofaschenbach) und ein evangelischer (Sonntag, 3. Februar, 10 Uhr, Niklaskirche Tann).

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